Rentenversicherung jetzt auch im Minijob

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz Thema: Rentenversicherung und Minijob: Kleiner Beitrag – volle Leistung Speyer, 22.01.13 Wer seit Januar erstmals einen Minijob ausübt, ist in der Rentenversicherung jetzt besser abgesichert. Denn mit der höheren Verdienstgrenze von 450 Euro sind auch alle neuen Minijobs automatisch versicherungspflichtig. Ausgenommen davon sind nur Minijobber, die bereits eine Vollrente wegen Alters beziehen. Für einen geringen eigenen Beitrag steht Minijobbern das volle Leistungspaket der gesetzlichen Rentenversicherung zu. Da der Arbeitgeber bereits einen Pauschbetrag von 15 Prozent des Arbeitsentgelts zahlt, muss der Minijobber nur noch 3,9 Prozent bis zum vollen Rentenbeitrag übernehmen. Ganz konkret heißt das: Bei einem Verdienst von 300 Euro monatlich muss er nur 11,70 Euro, bei 450 Euro nur 17,50 Euro monatlich selbst zahlen. Dafür erhält er alle Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung, wie Rehabilitation oder Rente wegen Erwerbsminderung, er kann gegebenenfalls früher in Rente gehen und seine Rente erhöht sich. Auch die staatliche Förderung der Riester-Rente steht ihm dann zu. Wer diesen eigenen Anteil nicht zahlen möchte, muss bei seinem Arbeitgeber einen Antrag stellen, um sich von der Versicherungspflicht befreien zu lassen. Übrigens sind bereits vor dem 1. Januar bestehende Minijobs bis zu einem Verdienst von 400 Euro weiter versicherungsfrei. Erhöht sich der Verdienst auf über 400 Euro bis maximal 450 Euro, werden auch diese Beschäftigungen versicherungspflichtig. Minijobs sind regelmäßige, geringfügige Beschäftigungen, deren Verdienst seit Januar im Monat bei höchstens 450 Euro liegt. Da der Arbeitgeber für den Minijobber immer einen Pauschalbeitrag zahlt, werden auch anteilige Rentenansprüche erworben. Der Arbeitgeber muss übrigens gleich zu Beginn der Beschäftigung den Minijobber entsprechend informieren. Informationen enthält auch der kostenlose Flyer ?Minijobs: niedrige Beiträge, voller Schutz?, der bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Öffentlichkeitsarbeit, 67340 Speyer, Telefon 06232 17-2034, Fax 06232 17-2844, E-Mail: presse@drv-rlp.de angefordert werden kann. Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 – 6 – persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

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