Forum interkulturelle Frankreich-Forschung entsteht

Neue Plattform für Frankreichforschung geplant Universitätsbibliothek erhält DFG-Förderung für den Ausbau des „Sammelschwerpunkts Frankreichforschung“ zu einer breiten Plattform für die frankreichrelevanten Aktivitäten der Universität. Mainz, 23.01.13 Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat einen Antrag der Universitätsbibliothek Mainz (UB) zur Profilierung des Sammelschwerpunkts Frankreichforschung bewilligt und stellt in den kommenden drei Jahren rund 125.000 Euro für den Erwerb konventioneller und elektronischer Medien zur Verfügung. Damit will die UB zum Beispiel drei hochwertige und noch in keiner deutschen Bibliothek verfügbare Volltextdatenbanken zur 1848er-Revolution, zur Dreyfus-Affäre und zum Zweiten Weltkrieg lizenzieren. Während der Förderzeit ist es das Ziel des Schwerpunktes, sich zu einem „Forum Interkulturelle Frankreichforschung“ (FIFF) zu profilieren. „Die neue Bezeichnung ist Programm, versteht sich doch das FIFF nicht einzig als Literaturversorger, sondern auch als koordinierende Plattform für die aktuellen und zukünftigen frankreichrelevanten Aktivitäten an der Mainzer Universität“, teilte Dr. Andreas Brandtner, Direktor der Universitätsbibliothek, mit. Der bisherige „Sammelschwerpunkt Frankreichforschung: Kultur – Gesellschaft – Regionen“ wurde 1991 als Spezialbibliothek gegründet. Hauptziel war es, im Rahmen der überregionalen Literaturversorgung den Bereich der regionalen und der unkonventionellen Information zu Frankreich abzudecken. 2010 lief die DFG-Förderung aus. Der jetzt bewilligte Antrag zur Profilierung des Sammelschwerpunkts Frankreichforschung sieht vor, dass der Schwerpunkt zwar seine kulturwissenschaftliche und interdisziplinäre Ausrichtung behält, dabei aber stärker die mit Frankreich verbundenen Räume über die Landesgrenzen hinaus im Fokus haben wird. Der Schwerpunkt hat nun drei Jahre (2013-2015) Zeit, um sich zu einem „Forum Interkulturelle Frankreichforschung“ zu profilieren. Dazu wird die Universitätsbibliothek eng mit den geisteswissenschaftlichen Fachbereichen kooperieren.

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