Großregion grenzenlos

Gipfelpräsidentschaft Dreyer: „Grenzenlose“ Möglichkeiten in der Großregion nutzen Mainz, 24.01.13 „Der Arbeitsmarkt in der Großregion. Gemeinsame Herausforderungen und grenzüberschreitende Antworten“, unter diesem Motto steht die rheinland-pfälzische Gipfelpräsidentschaft in der Großregion. Ministerpräsidentin Malu Dreyer übernahm am Ende des 13. Gipfels, der heute in Metz stattfand, den Staffelstab und stellte die Schwerpunkte ihrer Arbeit für die zweijährige Präsidentschaft vor. „Der Demografische Wandel, ein hoher Fachkräfte- und Qualifizierungsbedarf oder der Schutz vor Dumpinglöhnen, das sind Herausforderungen, für die die rheinland-pfälzische Gipfelpräsidentschaft grenzüberschreitende Antworten finden will“, erläuterte die Ministerpräsidentin ihr Arbeitsprogramm. Neben den allgemeinen Veränderungen des Arbeitsmarktes werde die Frage im Mittelpunkt stehen, wie die Partner in der Großregion neue Potenziale zur Fachkräftesicherung erschließen können. „Beim Thema Fachkräftesicherung im Bereich der Pflege- und Gesundheitsfachberufe wollen wir in Trier das Europäische Forum für Gesundheitswirtschaft‘, das der Aus-, Fort- und Weiterbildung dient, weiterentwickeln“, sagte Malu Dreyer. Ein Schwerpunkt werde auch die Förderung der beruflichen Mobilität von Jugendlichen sein, die mit der engeren Zusammenarbeit im Ausbildungsstellenmarkt einhergehen solle. Das Thema Jugendarbeitslosigkeit werde ebenfalls im Rahmen einer grenzüberschreitenden Jahreskonferenz des Europäischen Sozialfonds behandelt. Dabei sollen konkrete Projekte vereinbart werden. Ministerpräsidentin Dreyer: „Wir werden zudem eine Arbeitsgruppe ‚Arbeitsmarkt‘ gründen, in der wir Informationen, Erfahrungen und Best-Practice-Beispiele austauschen wollen. Sie hat das Ziel, konkrete gemeinsame Vorhaben und Projekte zu initiieren. Dazu gehört beispielsweise die Förderung der Berufsausbildung in einem grenzüberschreitenden Rahmen. Ein solches Vorhaben war bereits Gegenstand bei Gesprächen mit dem luxemburgischen Arbeitsminister Nicolas Schmit.“ Als weitere Themen der rheinland-pfälzischen Gipfelpräsidentschaft nannte Dreyer den Bereich Bildung und die Förderung grenzüberschreitender Schulprojekte sowie den Bereich Energie und Klimaschutz sowie Kooperationen im Bereich Hochschulwesen und Forschung. Auch das Thema AKW Cattenom werde nach wie vor von großer Bedeutung sein. „Insgesamt wollen wir die Zusammenarbeit mit interregionalen Organisationen und Gremien wie dem Interregionalen Parlamentarierrat, der EuRegio und der QuattroPole als grenzüberschreitendem kommunalen Zusammenschluss stärken“, so Ministerpräsidentin Dreyer weiter. Dabei werde auch die Arbeit an der Installierung eines Sekretariates für den Gipfel der Großregion wichtig sein. Nach der abschließenden Genehmigung der Satzung durch Luxemburg müsse hierfür eine Geschäftsordnung beschlossen und Personal eingestellt werden. Sehr herzlich lud die Ministerpräsidentin schon jetzt zum Tag der Großregion nach Pirmasens ein, der zusammen mit dem Rheinland-Pfalz-Tag vom 21. bis 23. Juni 2013 gefeiert wird. Auch der Jugendfußballcup werde wieder stattfinden, und zwar im Jahr der Fußballweltmeisterschaft 2014 in Trier. „Drei Sprachen, vier Länder und fünf Regionen – das ist die Großregion im Herzen Europas. Die Menschen schätzen die ‚grenzenlosen‘ Möglichkeiten, die sie bietet. Die Übernahme der Gipfelpräsidentschaft ist eine große Aufgabe und Herausforderung, die die rheinland-pfälzische Landesregierung gerne annimmt. Wir wollen mit konkreten Maßnahmen und Projekten Impulse geben, damit die Großregion in den nächsten Jahren noch enger zusammenwächst“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die Großregion umfasst das Saarland, Lothringen, Luxemburg, Rheinland-Pfalz, die Wallonie sowie die Französische und die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens. Auf einer Gesamtfläche von 65.000 km² leben dort etwa 11,2 Millionen Menschen. Jugendarbeitslosigkeit, Cattenom

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