NS-Verbrechen und Nachkriegsjustiz

Wider das Vergessen: NS-Verbrechen und die Nachkriegsjustiz Vortrag „NS-Verbrechen in der Nachkriegsjustiz“ von Generalstaatsanwalt a. D. Dieter Anders am Mittwoch, dem 30. Januar 2013 in der Gedenkstätte KZ Osthofen Mainz, 24.01.13 Zum Vortrag „NS-Verbrechen in der Nachkriegsjustiz“ von Generalstaatsanwalt a. D. Dieter Anders lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz am Mittwoch, dem 30. Januar 2013 um 18.00 Uhr in die Gedenkstätte KZ Osthofen (Ziegelhüttenweg 38) ein Anders berichtet, was er in Strafverfahren zur Aufklärung von Naziverbrechen erlebte und wie der Umgang der Nachkriegsjustiz mit den Tätern aussah. Dieter Anders studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg und Freiburg. Er war nach 1973 bei der Staatsanwaltschaft Frankenthal und im Ministerium der Justiz in Mainz beschäftigt. 1990-91 übernahm er die Leitung der Staatsanwaltschaft in Gera (Thüringen) und wechselte 1991 als Oberstaatsanwalt zur Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Von 2001 bis 2009 war er Generalstaatsanwalt beim OLG Frankfurt-Main und damit einer der Nachfolger des bekannten Frankfurter Generalsstaatsanwalt Dr. Fritz Bauer. Anders war in zahlreiche große deutsche Justizfälle eingebunden. Während seiner Tätigkeit bei der Staatsanwaltschaft in Frankenthal ermittelte er unter anderem zur Aufklärung im KZ Vught (KZ Herzogenbusch in den Niederlanden) begangener NS-Verbrechen, und zu den Verbindungen zum Strafverfahren wegen der Ermordung von 20 jüdischen Kindern zur Vertuschung grausamer Experimente in der Schule am Bullenhuser Damm in Hamburg. Bildung, Justiz

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