GAP nicht aufs Spiel setzen

Europäische Agrarpolitik Höfken: Chance für umweltgerechtere und bäuerliche Landwirtschaft nicht vermasseln! – Einladung zu Diskussion Mainz, 25.01.13 „Die Landwirtschaft in Europa steht am Scheidepunkt zwischen dem Weg in die Industrialisierung und einer verbraucher- und umweltgerechten, mittelständischen Entwicklung. Die Reform der europäischen Agrarpolitik ist dabei die entscheidende Weichenstellung. Jetzt gilt es, das nicht zu vermasseln“, erklärte die rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken im Hinblick auf die Abstimmung der Europäischen Agrarpolitik (GAP) im Agrarausschuss des EU-Parlaments sowie die im März anstehende Entscheidung im Plenum. Am verbindlichen Greening, den Umweltschutzleistungen bei Direktzahlungen an die Landwirte, müsse festgehalten werden. „Eine Schwächung der Greening-Maßnahmen erweist Landwirten und Verbrauchern –einen Bärendienst. Wann, wenn nicht jetzt, wird die GAP endlich zukunftsorientiert und nachhaltig an die Bewältigung der neuen Herausforderungen wie die Erzeugung guter Lebensmittel, die Überwindung des Klimawandels, die Gestaltung der Energiewende sowie die Bewahrung der Artenvielfalt und ländlichen Räume herangehen?“, fragt Ministerin Höfken. Rheinland-Pfalz trete für eine starke ländliche Entwicklungspolitik ein. Dazu gehöre vor allem auch eine finanziell gut ausgestattete zweite Säule der GAP, zur Stärkung des Ländlichen Raums, einer bäuerlichen Landwirtschaft und dem Aufbau regionaler Wirtschaftskreisläufe. „Diese Mittel müssen gesichert werden, damit wir unsere erfolgreichen ländlichen Programme zum Schutz der Umwelt, der Natur und der Tiere in Rheinland-Pfalz fortführen können“, so Höfken. Das rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerium lädt daher gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) zu einer Fachtagung am 26. Februar 2013 nach Brüssel ein. Mit hochrangigen Gästen und Referenten aus Politik, Wissenschaft und Verbänden will Ministerin Höfken die Verhandlungen zur europäischen Agrarpolitik reflektieren und unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern sowie aktueller Forschungsergebnisse diskutieren. ländlicher Raum

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