Uni Mainz: Neue Erkenntnisse zur Geschichte Israels

Israel zwischen Ägypten und Kanaan – Bringt ein ägyptisches Relief die Geschichte Israels ins Wanken? Vortrag von Dr. Peter van der Veen am Dienstag, 5. Februar 2013, auf Einladung des Freundeskreises Biblische Archäologie Mainz, 29.01.13, voi) Der Freundeskreis Biblische Archäologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) lädt am Dienstag, 5. Februar 2013, zu einem Vortrag von Dr. Peter van der Veen vom Seminar für Altes Testament und Biblische Archäologie der JGU ein. Im Mittelpunkt steht die Frage nach den Anfängen Israels, denn Dr. Peter van der Veen und seine Kollegen haben im Ägyptischen Museum Berlin eine mausgraue, lange übersehene Kostbarkeit wiederentdeckt. Auf einem verwitterten Granitblock haben sich in Hieroglyphenschrift drei Namen erhalten – zwei sind gut lesbar, der dritte zum Teil zerbröselt. Doch die Forscher haben ihn rekonstruiert: Er lautet „Israel“. Das ist eine Sensation, denn damit wäre diese ägyptische Inschrift das älteste bekannte Zeugnis, das diesen Namen erwähnt. Eine Erwähnung, die 200 Jahre älter als die sogenannte „Israel-Stele“ ist, die auf ca. 1200 v. Chr. datiert und die man bisher gemeinhin als die früheste Erwähnung Israels annahm. Der Freundeskreis der Biblischen Archäologie möchte alle interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer bei diesem Thema in eine topaktuelle Diskussion mit einbeziehen. Es hängen nicht weniger als der Beginn der Frühzeit der Geschichte Israels und damit ein Großteil des heutigen Wissens über das Volk Gottes an diesem einen Stein. Referent Dr. Peter van der Veen gewährt im Rahmen des Vortrags Einblicke in seine Forschungen und bezieht eine außergewöhnliche Position in einer nun wieder offenen Frage der Anfänge Israels. Der Vortrag beginnt um 19:30 Uhr im Hörsaal P5 im Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18, auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen.

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