Finanzierung wissenschaftlicher Publikationen online oder print


Terminhinweis

Die Finanzierung wissenschaftlicher Publikationen zwischen print und online

Tagung des Forschungsschwerpunkts Medienkonvergenz in Zusammenarbeit mit dem Institut für Buchwissenschaft am 4. und 5. März 2013 in Mainz

Mainz, 15.02.13. (voi). Der Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz und das Institut für Buchwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz laden am 4. und 5. März 2013 zur Tagung „Die Finanzierung wissenschaftlicher Publikationen zwischen print und online. Vom Etat für Publikationen zum Budget für das Publizieren – Businessmodelle in einer konvergenten Publikationswelt“ ein. Dabei geht es unter anderem um die Dynamik der konvergenten Medienentwicklung im Internet, das als Publikations- und Forschungsinfrastruktur auch in den Geisteswissenschaften immer wichtiger wird, was wiederum eine Neugestaltung der wissenschaftlichen Publikationsprozesse erforderlich macht. Die Tagung unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Elmar Mittler und Prof. Dr. Ute Schneider vom Institut für Buchwissenschaft beginnt am Montag, 4. März 2013, um 13:00 Uhr im Dekanatssaal (03-150) im Haus Recht und Wirtschaft (ReWi), Jakob-Welder-Weg 9, auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben. Anmeldung erbeten per E-Mail an rgeyer@uni-mainz.de.

Forschungsergebnisse müssen in der vernetzten Wissenschaft zunehmend für die Nutzung über Universitäts-, Fach- und Staatsgrenzen hinaus zugänglich sein. Damit wird auch das traditionelle Publikationsmodell der geisteswissenschaftlichen Monographie zugunsten flexiblerer digitaler Publikationsformen infrage gestellt, die auch open access zur Verfügung stehen. In letzter Konsequenz kann es zu einer Umkehr der Finanzströme kommen, bei der Universitäten, Forschungsförderer und letztlich die Bibliotheken nicht mehr (nur) die Publikationen bezahlen, sondern bereits das Publizieren selbst finanzieren. Doch war das bisherige wissenschaftliche Publikationsmodell nicht letztlich durch die Absatzsicherheit der wissenschaftlichen Community und ihrer Bibliotheken gewährleistet? Wie sehen dem gegenüber die Businessmodelle für die Zukunft aus? Wie kann ein sinnvoller Übergang oder ein effizientes Miteinander der unterschiedlichen Modelle erreicht werden? Dies sind Fragestellungen, die es erforderlich machen, einerseits das Funktionieren des traditionellen Systems an exemplarischen Fällen zu untersuchen, andererseits die unterschiedlichen Aspekte neuer Modelle zu analysieren und intensiv zu diskutieren.

Tagungsprogramm:

http://www.medienkonvergenz.uni-mainz.de/test/wp-content/uploads/Flyer.pdf

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