Uni Mainz: Erfolg mit elektronischen Klausuren


Bundesweit an der Spitze: 150.000 E-Klausuren an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Alle Fachbereiche nutzen die Prüfungsform per Computer / ILIAS bietet mit 14 Fragetypen vielfältige Prüfungsvarianten

Mainz, 18.02.13. Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz liegt bei der Durchführung von E-Klausuren bundesweit an der Spitze: Zum Ende des Wintersemesters wurde die 150.000ste elektronische Prüfung abgelegt. Alle Fachbereiche der Mainzer Universität nutzen inzwischen diese neue Prüfungsform per Computer. „Die hohe Akzeptanz der E-Klausuren quer durch die Fächer bestätigt die Effizienz der elektronischen Prüfungsform, zumal die Korrekturzeit wegfällt und die Klausurergebnisse sehr schnell vorliegen“, erklärt die Vizepräsidentin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. Mechthild Dreyer, „ein weiterer Vorteil ist, dass man die E-Klausuren durch die Nutzung unterschiedlicher Fragetypen kreativ gestalten kann.“

Die dem Verfahren zugrundeliegende Software ILIAS bietet hierzu 14 Fragetypen wie Multiple Choice mit einer oder mehreren richtigen Antworten, Lückentext, Zuordnungs- und Anordnungs-Aufgaben oder Freitextfragen; bis auf die Freitextantworten korrigiert ILIAS direkt alle Ergebnisse selbständig. Bei den Fragen ist zudem die Kombination mit Abbildungen, Texten, Ton oder Film möglich, was einen Mehrwert im Vergleich zu herkömmlichen Papierklausuren darstellt. „Insofern ist eine Vielfalt von Prüfungsvarianten verfügbar, was die Studierenden gemeinsam mit dem schnellen Testergebnis besonders schätzen“, so der Leiter des Zentrums für Datenverarbeitung, Univ.-Prof. Dr. André Brinkmann, „in Sprachprüfungen werden beispielsweise Audiosequenzen eingesetzt, die sich Studierende über Kopfhörer anhören und entsprechende Fragen hierzu beantworten.“ Möglichkeiten der Manipulation während der Prüfungen sind technisch ausgeschlossen.

Seit dem Wintersemester 2004/05 stellt das Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die technische Basis und personelle Unterstützung für die Durchführung von E-Klausuren zur Verfügung. Seitdem ist die Zahl der E-Klausuren sprunghaft gestiegen: Legten im Jahr 2007 die Studierenden der Mainzer Universität rund 10.000 elektronische Prüfungen ab, wurde im Juli 2008 die 25.000 E-Klausur geschrieben. Jetzt registrierte das ZDV die 150.000 E-Klausur. „Durch den Ausbau unserer Kapazität an PC-Arbeitsplätzen und einen technischen Rundum-Service haben wir die Voraussetzungen dafür geschaffen,
dass die Zahl der E-Klausuren in dieser Weise gesteigert werden konnte“, so Brinkmann.

Moderner Dienstleister: Das Zentrum für Datenverarbeitung

Die E-Klausuren basieren auf der Informations- und Kommunikations-Infrastruktur, die das Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) der Universität zur Verfügung stellt. Basis ist sowohl das Campusnetz mit mehr als 14.000 Anschlüssen und 550 Wireless LAN-Zugangspunkten mit derzeit etwa 13.000 WLAN-Usern pro Tag, als auch die 7.000 vom ZDV mit Betriebssystem, Anwendungssoftware, Updates, zentralem Speicherplatz und Management versorgten Arbeitsplatzrechner. Das ZDV betreut damit 75 bis 80 Prozent aller PCs auf dem Campus der Universität und steht damit weit an der Spitze im Vergleich deutscher Hochschulen.

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