Jedem Kind seine Kunst


Kultur

„Jedem Kind seine Kunst“ soll möglichst früh für Kunst und Kultur begeistern / Startschuss zur Landesinitiative

Mainz, 20.02.13. Die rheinland-pfälzische Landesregierung startet in diesem Jahr eine neue Initiative in der kulturellen Bildung. Unter dem Namen „Jedem Kind seine Kunst“ sollen neue Wege der Vernetzung von Schulen, Kindertagesstätten, Jugendzentren und anderen Initiativen und Institutionen mit Kulturschaffenden, Künstlerinnen und Künstlern erprobt werden. „Unser Anliegen ist es, Kinder und Jugendliche an möglichst viele künstlerische Ausdrucksformen heranzuführen“, erläutert Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, die Intention des Vorhabens.

Basis für künstlerische Aktivitäten im Rahmen von Jedem Kind seine Kunst ist ein Pool von Kulturschaffenden, Künstlerinnen und Künstlern jedweder Sparte. Die Ministerin hat sich mit einem Schreiben an den betreffenden Personenkreis gewandt, um diesen für die Initiative Jedem Kind seine Kunst zu gewinnen.

„Wir legen einen sehr breiten Kulturbegriff zugrunde. Nicht nur bildende Künstlerinnen und Künstler, Musikerinnen und Musiker oder Autorinnen und Autoren können und sollen mitmachen, sondern beispielsweise auch Architektinnen und Architekten, Designer, Tänzer, Schauspieler und Performancekünstler, wenn sie eine Idee haben, wie man Kinder und Jugendliche für eine künstlerische Gestaltung gewinnen kann“, erläutert die Ministerin. Mitmachen können Kulturschaffende, Künstlerinnen und Künstler, die in Rheinland-Pfalz leben und die eine einschlägige künstlerische Ausbildung haben oder seit mindestens fünf Jahren ihren Lebensunterhalt vorwiegend aus kreativer Tätigkeit bestreiten. Dieser Personenkreis wird gebeten, bis zum 22. März 2013 einen Fragebogen auszufüllen, der auf der Startseite von www.kulturland.rlp.de als Anhang zum Artikel Jedem Kind seine Kunst eingestellt ist.

Die gesamten Rückmeldungen werden in einer Publikation zusammengestellt, die danach Schulen, Kindertagesstätten, Jugendzentren und anderen Einrichtungen zur Verfügung gestellt wird. Diese können dann auswählen, mit welcher Künstlerin beziehungsweise welchem Künstler sie ein gemeinsames Projekt durchführen
möchten. Die Kulturschaffenden erhalten – abhängig vom jeweiligen zeitlichen Aufwand – ein Honorar für ihre Tätigkeit.

„Wir halten den formalen Aufwand so gering wie möglich und machen hinsichtlich der Projektinhalte und der Projektdauer keine Vorgaben. Das ist Sache der Bildungseinrichtungen und der Kulturschaffenden, Künstlerinnen und Künstler, die sich auf die Details verständigen müssen“, erklärt Ahnen. Sie erhofft sich in den kommenden Wochen möglichst viele Rückmeldungen der Künstlerinnen und Künstler. „Sie sind der Dreh- und Angelpunkt für den Erfolg von Jedem Kind seine Kunst“, sagt die Ministerin. Mit Jedem Kind seine Kunst trage die Landesregierung zugleich dem im Koalitionsvertrag formulierten Ziel Rechnung, die kulturelle Bildung im Land, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, weiterzuentwickeln.

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