Über 200 MeisterInnen des Sports geehrt

Meisterehrung des Landessportbundes: Rheinland-Pfälzischer Spitzensport blickt auf erfolgreiches Jahr 2012 zurück Staatssekretärin Heike Raab und LSB-Präsidentin Karin Augustin verleihen an mehr als 200 Sportlerinnen und Sportler die Meisterschaftsnadel in Gold Stromberg, 23.02.13 Auch wenn die Olympia-Medaillengewinner um Miriam Welte und Richard Schmidt verhindert waren: Bei der traditionellen Meisterehrung, zu der der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) in die Deutscher-Michel-Halle nach Stromberg geladen hatte, gaben sich gut 200 Sportlerpersönlichkeiten die Klinke in die Hand. Rund 60 Medaillengewinnern bei Olympischen Spielen, Paralympics, Welt- und Europameisterschaften sowie mehr als 80 Deutschen Meistern sagte der LSB Danke dafür, dass sie im vergangenen Jahr auf nationaler und internationaler Ebene Top-Erfolge geholt hatten. Ob Trampolin-Ikone Anna Dogonadze vom MTV Bad Kreuznach, die fünffachen Kunstrad-Weltmeisterinnen Katrin Schultheis und Sandra Sprinkmeier vom RV Mainz-Ebersheim oder die Paralympics-Stars Hannelore Brenner und Dr. Angelika Trabert: Bei der Feierstunde wimmelte es nur so von bekannten Gesichtern. Die Einzelsportler wurden mit der Ehrennadel des LSB in Gold dekoriert, die Mannschaften mit der LSB-Ehrenplakette. Zudem gab es für die Athleten erlesene Weine vom renommierten Weingut Anselmann aus der Pfalz, exklusiver Weinpartner des Deutschen Hauses bei den Olympischen Spielen. Das olympische Jahr 2012 war aus rheinland-pfälzischer Sicht wieder ein überaus erfolgreiches Jahr“, betonte LSB-Präsidentin Karin Augustin. „Nicht nur wegen der fünf Medaillen bei Olympischen Spielen und der zwölf Medaillen bei den Paralympics hat es uns ungeheuer stolz gemacht.“ Genau 231 Sportlerinnen und Sportler – und damit 50 mehr als 2011 und sogar 100 mehr als 2010 – hätten bei Deutschen Meisterschaften Titel gewonnen, bei Olympischen Spielen und Paralympischen Spielen sowie Welt- und Europameisterschaften Medaillen geholt oder seien Erstplatzierte bei Welt- und Europacups gewesen. „Sie alle haben wirklich Herausragendes geleistet“, sagte Augustin. Wobei der LSB – wie es bereits gute Tradition ist – nicht nur Sportler aus den olympischen und den „großen“ Sportarten ehrte, sondern auch aus Disziplinen, die weniger in den Medien präsent sind wie Aerobic, Cycling, Luftsport oder Naginata. „Sie alle haben unser Land in erstklassiger Weise vertreten“, lobte Augustin. „Das trifft auch auf Ihr Umfeld zu – auf Trainer, Betreuer und Familie.“ Spitzenleistungen im Sport seien „eben nicht nur gleichbedeutend mit Medaillen, Siegerfotos und Ehrungen, sondern auch mit Verzicht, Konzentration und Zielstrebigkeit“. Was die Sportler für ihre Erfolge investiert hätten, könne man „nur in Ansätzen erahnen“. LSB-Vizepräsident Werner Schröter bezeichnete die Unterstützung durch die Politik als hervorragend. „Wir sind sehr zufrieden, der Leistungssport lebt in Rheinland-Pfalz gut.“ Im Plausch mit Moderator Holger Wienpahl vom Südwestrundfunk verrieten die Protagonisten interessante Details und Hintergründe zu ihren Disziplinen – und plauderten dabei aus dem Nähkästchen. „Ich finde es ein bisschen traurig, dass man diese Sache in der Öffentlichkeit zerreißt“, meinte etwa Para-Leichtathlet Wojtek Czyz zu den Mord-Vorwürfen gegen seinen früheren Trainingspartner Oscar Pistorius. „Wie es genau war, weiß nur der Oscar.“ Für beste Unterhaltung der fast 400 Gäste sorgte auch die Tanzgruppe „Count 8“ der TSG 1861 Sprendlingen, die 2012 Deutscher Meister im Showtanz wurde und ihre Künste ebenso präsentierte wie die Kunstrad-Stars Schultheis/Sprinkmeier. Ein Hingucker war nicht zuletzt Andre Dimmerlings eindrucksvolle Demonstration im Sportfischen.

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