Änderung der Grundschulzeugnisse muss mit Beteiligten diskutiert werden

Bildungsministerium zu GEW-Pressemitteilung

Mainz, 25.02.13. Zu der heutigen Meldung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hält der Sprecher des Bildungsministeriums, Wolf-Jürgen Karle, fest: Es gibt noch keinen endgültigen „Beschluss“ über eine Veränderung der Zeugnispraxis in den Grundschulen. Die Absicht der Landesregierung, bei der Leistungsbeurteilung in den Grundschulen auf vorhandene Kritik aus den Schulen einzugehen, ist seit längerem bekannt. Dazu gab es mittlerweile bereits zwei Gespräche mit den Lehrerverbänden und -gewerkschaften. Im heutigen zweiten Gespräch wurde die unter Berücksichtigung der Verbandswünsche erarbeitete Vorstellung des Ministeriums präsentiert. Dazu konnten und sollten die Verbände Stellung nehmen. Dem Bildungsministerium ist eine breite Beteiligung aller Betroffenen wichtig. Daher sollen neben den Verbänden auch die Schulleiterinnen und Schulleiter der Grundschulen direkt in den Meinungsbildungsprozess eingebunden werden. Diese Einbindung wird über die derzeit stattfindenden Schulleiterdienstbesprechungen eingeleitet. Das Ministerium wird unter Berücksichtigung der Rückmeldungen aus den Verbänden und aus der Praxis sowie durch ein förmliches Anhörungsverfahren bis zum Sommer einen endgültigen Vorschlag zur Veränderung der Grundschulordnung vorlegen.

(Artikel zur GEW-Pressemitteilung weiter unten)

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