GEW begrüßt Reformabsicht bei Grundschulzeugnissen in Rheinland-Pfalz

Durchbruch beim Thema Grundschulzeugnisse

Arbeitserleichterungen für Grundschullehrkräfte in Sicht

Mainz, 25.02.13. „Die von der GEW im Januar dieses Jahres initiierte Briefaktion an Ministerin Doris Ahnen hat sicher mit zu dem heute gefassten Beschluss des Ministeriums beigetragen, eine Veränderung der Grundschulzeugnisse anzugehen und dies zügig umzusetzen“, sagte der Landesvorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW, Klaus-Peter Hammer. Neu werde sein, dass, wie bisher schon im ersten Halbjahr der Klassenstufe zwei, nun auch im ersten Halbjahr der Klassenstufen drei und vier verbindliche Lehrer-Schüler-Eltern-Gespräche stattfinden sollen. Diese Gespräche haben nach Überzeugung der GEW eine hohe Akzeptanz bei den Lehrkräften sowie bei den Eltern und stellten eine deutliche Entlastung der Kolleginnen und Kollegen dar.

„Die Lehrer-Schüler-Eltern-Gespräche dienen zur Herstellung einer von allen Beteiligten geforderten größeren Transparenz über den Leistungs- und Entwicklungstand des jeweiligen Kindes“, so der GEW-Landesvorsitzende. Darüber hinaus seien deutliche Entlastungen bei der Erstellung der Jahreszeugnisse vorgesehen. Diese werden laut GEW neu gestaltet, der Formulierungsaufwand werde erheblich reduziert. „Endlich nimmt das Ministerium den Unmut der Kolleginnen und Kollegen zur Kenntnis, dass es beim Thema Grundschulzeugnisse nicht mehr so weitergehen konnte wie bisher“, so Hammer. In den nächsten Monaten werden laut GEW die neuen Grundlinien diesbezüglich entwickelt, so dass die Hoffnung bestehe, dass bereits zum Halbjahr 2013/14 das Halbjahreszeugnis in den Klassen drei und vier durch ein Lehrer-Schüler-Eltern-Gespräch ersetzt wird.

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