Lemke und Schweitzer bei Betriebsversammlung bei schließungsbedrohter Firma Rasselstein

Drohende Werksschließung bei Rasselstein Neuwied – Lemke/Schweitzer: Betriebsversammlung bei Rasselstein ist ein starkes Zeichen der Region

Mainz, 26.02.13. Arbeitsminister Alexander Schweitzer und Wirtschaftsministerin Eveline Lemke haben heute gemeinsam an der Demonstration und der sich anschließenden Betriebsversammlung bei Rasselstein in Neuwied teilgenommen. Beide Politiker bewerteten den heutigen Tag als ein starkes Zeichen der Solidarität innerhalb des Kreises der Beschäftigten und der Region für gute Arbeitsplätze. „Wir stehen an der Seite der Beschäftigten“, unterstrichen Lemke und Schweitzer in ihren Reden. Es wurde seitens der Demonstranten deutlich gemacht, dass diese Betriebsschließung nicht akzeptiert werden könne, zumal auch heute seitens der Vertreter von ThyssenKrupp Steel, zum dem Rasselstein gehört, keine belastbaren betriebswirtschaftlichen Grundlagen für eine Werksschließung vorgelegt wurden.

Arbeitsminister Schweitzer erneuerte das Angebot der Landesregierung sich gemeinsam für den Erhalt des Standortes einzusetzen: „Wir haben der Unternehmensführung erneut angeboten, zu jeder Zeit Gespräche über das Fortbestehen des Standortes zu führen. Durch den Wegfall der Arbeitsplätze in diesem wichtigen Teil der Industrie im Norden unseres Landes drohen enorme Verluste für den Arbeitsmarkt und die regionale Wertschöpfung.“ Wirtschaftsministerin Eveline Lemke fordert eine Neuorientierung des Standortes: „Gerade beim Rasselstein Neuwied gibt es eine besondere Tradition für Innovationen. Deshalb fordere ich den Konzern ThyssenKrupp auf, Neuwied mit seinen 350 hoch motivierten Mitarbeitern strategisch neu aufzustellen. Wer sich für neue Wege öffnet und neue Produkte erfindet, der muss keine Werke schließen.“

This entry was posted in Allgemein and tagged , , , , , , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.