Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz in der Diskussion

Gesundheitspolitischer Impuls

Praxis-Forum: Was bringt aktuell das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz?

Mainz, 27.02.13. Nutzt das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) dem Patienten? Diese Frage steht im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Gesundheitspolitischer Impuls Rheinland Pfalz“, zu der Gesundheitsminister Alexander Schweitzer alle Interessierten herzlich einlädt. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 6. März 2013, 16.30 Uhr, in der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz statt. Bereits zum fünften Mal veranstaltet das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie zusammen mit dem Gesundheitspolitischen Arbeitskreis Mitte das Praxis-Forum. In Vorträgen und Diskussion mit Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitswesen, mit Politikern und Patientenvertretern soll diesmal eine erste Bilanz zum AMNOG gezogen werden. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich mit den Expertinnen und Experten auszutauschen.

Das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz hat im Januar 2011 ein ganzes Bündel an Maßnahmen in Kraft gesetzt, die das Gesundheitswesen und den Arzneimittelmarkt strukturell verändern. Ziel des Gesetzes ist es, verlässliche Rahmenbedingungen für die Forschung, Versorgung der Versicherten und für die Sicherung von Arbeitsplätzen zu schaffen. So soll das Gesetz regeln, dass Preise und Verordnungen von Arzneimitteln wirtschaftlich sind und zugleich eine Balance zwischen Kosten der Neuentwicklung und Bezahlbarkeit von Medikamenten schafft. Für Ärzte und Apotheker hat das AMNOG bereits große Veränderungen gebracht. Auch hat das Gesetz bereits jetzt zur finanziell wirksamen Entlastung der gesetzlichen Krankenkassen geführt und den Anstieg der Arzneimittelkosten begrenzt. Doch welchen Nutzen haben die gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten durch die neue gesetzliche Regelung, vor allem im Hinblick auf Bezahlbarkeit und Fortschritt?

Gesundheitsminister Alexander Schweitzer wird in seinem Grußwort betonen, dass aus Sicht der Landesregierung eine Therapie mit qualitativ hochwertigen Arzneimitteln zum Wohle der Patienten entscheidend ist. Dazu sei es aber auch wichtig, dass den forschenden Pharma-Unternehmen im Lande verlässliche Rahmenbedingungen zu Neuentwicklungen eingeräumt würden. Referentinnen und Referenten sind unter anderem Prof. Dr. Bernd Mühlbauer, Vorstand der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Dr. Frank Verheyen ist Direktor des WINEGs der Techniker Krankenkasse, Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes der forschenden Pharmaunternehmen, Christiane Gerhardt, Leiterin Paritätischer Wohlfahrtsverband Rheinland-Pfalz, Dr. Jürgen Bausch, Ehrenvorsitzender der KV Hessen und Dr. Andreas-Georg Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer. Anmeldungen werden erbeten an das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie in Rheinland-Pfalz unter der Faxnummer 06131 / 16 17 23 27 oder E-Mail: gabriele.fresenius@msagd.rlp.de

Das Programm und den Einladungsflyer finden Sie im Internet unter www.msagd.rlp.de/aktuelles

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