Druck auf SWR

Haller: Presseschelte als letztes Mittel? Mainz, 06.03.13 Anlässlich des offenen Briefes von CDU-Generalsekretär Patrick Schnieder an den SWR und die Reaktion der Landessenderdirektorin erklärt der medien- und netzpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Haller: „Mit seinem plumpen Versuch der Einflussnahme auf die Berichterstattung des SWR befindet sich der CDU-Generalsekretär bei seinen Parteifreunden in bester Gesellschaft: Erst Koch, dann Pofalla, dann Wulff, dann Strepp und jetzt Schnieder. Julia Klöckner ist es anscheinend nicht zu peinlich, ihren Generalsekretär vorzuschicken, um sich über schlechte Umfragewerte zu beschweren. Es wird Zeit, dass die CDU in der Realität ankommt, statt die Schuld auf so abwegige Weise bei anderen zu suchen. Ihre Sympathiewerte verbessert Frau Klöckner mit solchen Aktionen sicher nicht. Herr Schnieder beleidigt mit seinem Brief nicht nur die Arbeit der rheinland-pfälzischen Journalisten, er beweist damit auch sehr eindrucksvoll, dass die CDU mit einer freien und unabhängigen Presse offenbar nicht umgehen kann.“

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