Geisteswissenschaftliches Symposium zum Körper

Terminhinweis Praktiken und ihre Körper. Was für ein Artefakt ist der Leib? 2. Mainzer Symposium der Sozial- und Kulturwissenschaften vom 25. bis 27. April 2013 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Mainz, 07.03.13 , voi) Das Forschungszentrum Sozial- und Kulturwissenschaften Mainz (SOCUM) und der Forschungsschwerpunkt Historische Kulturwissenschaften (HKW) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) organisieren vom 25. bis 27. April 2013 das 2. Mainzer Symposium der Sozial- und Kulturwissenschaften. Das Thema des diesjährigen internationalen und interdisziplinären Symposiums lautet „Praktiken und ihre Körper. Was für ein Artefakt ist der Leib?“. Es rückt den Körper, der gemeinhin als Forschungsterritorium der Naturwissenschaften gilt, in den Fokus sozial- und kulturwissenschaftlicher Betrachtungen. Das Symposium, mit dem sich die interdisziplinäre und internationale Reihe in der Wissens- und Wissenschaftslandschaft etabliert, will den Körper aus einer hochaktuellen kulturwissenschaftlichen Perspektive diskutieren: als Teil materieller Kultur. In jüngerer Zeit drückt sich diese Perspektive oft im Begriff der Praktiken aus – einer Konzeption menschlichen Handelns und Verhaltens, die die kontrollierte Körperbewegung ins Zentrum stellt und Körper als Artefakte und Medien sozialer Praktiken betrachtet. Das Symposium findet vom 25. bis 27. April 2013 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt. Vor Ort ist eine Tagungsgebühr von 10 Euro zu entrichten. Das Tagungsprogramm ist unter http://www.symposium2013.socum.uni-mainz.de/?page_id=35 zu finden. Darüber hinaus erhalten Twitter-Nutzer über https://twitter.com/PuiK2013 stets alle Neuigkeiten zur Tagung. Die Online-Anmeldung ist ab sofort unter http://www.symposium2013.socum.uni-mainz.de/?page_id=76 freigeschaltet. Im Rahmen der Konferenz werden Beiträge unterschiedlicher Disziplinen wie der Soziologie und der Geschichtswissenschaft, der Ethnologie und der Medialitätsforschung zusammengeführt, um der Beantwortung grundlegender Fragen einer kulturwissenschaftlichen Perspektive auf den Körper näherzukommen: Was für ein Artefakt ist der Leib? Wie viele Körper hat ein Mensch? Welches kommunikationstechnische Potenzial haben Körper? Wie ist die körperliche Seite leiblicher Wahrnehmungen und ‚geistiger‘ Tätigkeiten? Und welche Variationen verlangen tierische, tote, embryonisch unentwickelte und technisierte „Grenzkörper“? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen die geladenen Referentinnen und Referenten aus Europa, Japan und den USA in insgesamt acht thematischen Sessions nach. Zudem findet im Rahmen der Konferenz am Freitag, 25. April 2013, um 18:30 Uhr die diesjährige Georg Forster Lecture statt, für die die niederländische Philosophin Prof. Dr. Annemarie Mol von der Universität von Amsterdam gewonnen werden konnte. Symposium, Artefakt Körper

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