Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen helfen Armut zu vermeiden

SPD-Landtagsfraktion im Gespräch mit den Schuldnerberatungsstellen

Mainz, den 12. März 2013. Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Hendrik Hering und die Parlamentarische Geschäftsführerin Barbara Schleicher-Rothmund unterstrichen bei einem Gespräch mit den Beraterinnen und Beratern der Schuldnerberatungsstellen Rheinland-Pfalz den hohen Stellenwert der Schuldnerberatung bei der Vermeidung und Überwindung von Armut. Die SPD-Landtagsfraktion würdigte ausdrücklich die hervorragende Leistung und Einsatzbereitschaft der Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen im Land. Die Landesmittel seien hierfür gut angelegt. Rheinland-Pfalz stellt aktuell für die Schuldnerberatungsstellen und für das bundesweit einmalige Schuldnerfachberatungszentrum in Mainz jährlich fast zwei Millionen Euro zur Verfügung. In dem Gespräch, an dem auch Sozialminister Alexander Schweitzer teilnahm, informierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Abgeordneten über ihre Arbeit, ihre Erfahrungen und die Entwicklung der Beratungsleistungen in den vergangenen Jahren. Auch die Frage der Finanzierung der Schuldnerberatungsstellen im Land wurde erörtert und die Impulse und Anregungen aufgenommen. Die Ergebnisse der Gesprächsrunde werden nun ausgewertet und Eingang in die parlamentarische Arbeit finden. „Die Bewältigung von Armut und die Verwirklichung gerechter Lebensverhältnisse sind Aufgaben, die uns alle in der Gesellschaft angehen. Dazu gehört auch, Menschen eine Unterstützung zu ermöglichen, die unverschuldet in eine schwierige finanzielle Lebenssituation geraten sind und aus eigener Kraft nicht mehr herauskommen“, erklärt die sozialpolitische Sprecherin, Kathrin Anklam-Trapp. „Wir sind uns einig, dass die Schuldnerberatungsstellen im Land finanziell gut ausgestattet sein müssen. Einige unserer Kreise und Städte, als Träger einer Schuldnerberatungsstelle, sowie die Sparkassen leisten einen wertvollen Beitrag zur Finanzierung dieser qualifizierten und flächendeckenden Beratungsleistung. Wir müssen darüber nachdenken, wie wir künftig auch weitere Finanz- und Bankinstitute, sowie Betriebe an dieser Finanzierung beteiligen können“, erklärte Hering. „Deshalb werden wir als SPD-Landtagsfraktion im nächsten Schritt mit den kommunalen Spitzenverbänden, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und dem Landessparkassenverband ein Gespräch führen und darüber diskutieren, wie auch künftig eine kontinuierliche und verlässliche Arbeit der Beratungsstellen gewährleistet werden kann“, so Schleicher-Rothmund und Anklam-Trapp.

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