Schneefälle für Natur weitgehend unbedenklich

Frühling unterbrochen Kaum Probleme für Pflanzen und Tiere Mainz, 13.03.13 Städtern mit wenig Kontakt zur Natur mögen die rund 25 cm Schnee, die das Land bedecken, bedrohlich erscheinen. Sicher bringen sie dem Straßenverkehr Probleme, die bereits blühenden Pflanzen, wie Krokus oder Frühlingsrose, können durch die Umkehr der Osmose Schnee und Kälte überstehen, die Wintersaat ist durch den lockeren, hohen Schnee vor den Nachtfrösten geschützt. In diesem Sinne äußerte sich auch der Naturschutzreferent des NABU, Olaf Struh, am gestrigen Tage. Insgesamt war der Frühling nach der zögernden Erwärmung Anfang März noch nicht weit fortgeschritten, sodaß außer Eule und Uhu kaum ein vogel bereits brütet. Wenn in Einzelfällen die Brut betroffen sei, legten die Vögel bei besserem Wetter einfach ein neues Gelege, so einstimmig aus der Expertensicht. Junge Rehe und Schafe werden noch gesäugt, sie können in Ruhe auf das saftige, frische Gras gegen Monatsende warten. Die Zwangsruhepause der Natur wird, wenn sie beendet ist, in einen geradezu barocken Frühling führen. Trotz allem Optimismus, am Wochenende soll der Frühling allmählich zurückkehren, lassen Sie die Winterreifen an Ihrem Auto. Auch „weiße Ostern“ sind schon vorgekommen.

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