Kommunale Steuern 2013 gestiegen

Steuern Kommunen erzielten im Jahr 2012 höhere Steuereinnahmen Bad Ems, 21.03.13 Die rheinland-pfälzischen Kommunen nahmen im Jahr 2012 deutlich mehr Steuern ein als im Vorjahr. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, erhöhten sich die Einnahmen um 10,1 Prozent auf 3,61 Milliarden Euro. Der größte Anteil der Einnahmen entfiel auf die Realsteuern, deren Aufkommen um 11 Prozent auf 2,02 Milliarden Euro anstieg. Das hierin enthaltene Gewerbesteueraufkommen wuchs auf 1,51 Milliarden Euro (plus 13,1 Prozent). Den zweitgrößten Anteil an den Einnahmen machten die Gemeindeanteile an den Gemeinschaftssteuern aus. Die Festsetzungen erhöhten sich auf 1,55 Milliarden Euro (plus 8,3 Prozent). Den größten Beitrag hierzu lieferte der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer mit 1,39 Milliarden Euro und einem Zuwachs von 9 Prozent. Zuwachs in den kreisfreien Städten höher als in den Landkreisen Bei regionaler Betrachtung der Steuereinnahmen werden Unterschiede deutlich. Während die kreisfreien Städte insgesamt 15,9 Prozent mehr Einnahmen erzielten, stieg das Steueraufkommen bei den Landkreisen – zusammen mit den jeweiligen kreisangehörigen Kommunen – im Jahr 2012 lediglich um 7,3 Prozent. In Zweibrücken verdoppelten sich die Einnahmen gegenüber dem Vorjahr (plus 99,3 Prozent). Den niedrigsten Anstieg unter den kreisfreien Städten verzeichnete Neustadt an der Weinstraße mit einem Plus von 5,3 Prozent. Bei den Landkreisen und deren kreisangehörigen Kommunen reichte die Spannweite der steuerlichen Mehreinnahmen von 16 Prozent im Landkreis Mainz-Bingen bis zu 0,6 Prozent im Donnersbergkreis. Die Daten stammen aus der vierteljährlichen Kassenstatistik. Bezüglich der Gemeindeanteile an den Gemeinschaftssteuern und der Gewerbesteuer wurden die Angaben des Festsetzungsverfahrens übernommen.

Autor: Dr. Christoph Wonke (Referat Finanzen)

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