Uni Mainz: Tagung zu altägyptischer Schreibschrift Hieratistik

Fortsetzung der internationalen Tagungsreihe „Ägyptologische ‚Binsen‘-Weisheiten“ für 2015 geplant/ Institut für Ägyptologie und Altorientalistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz blickt auf erfolgreiche Tagung „Von Früh bis Spät: Hieratisch – Phasen, Formen und Funktionen der altägyptischen Handschrift“ im März 2013 zurück/ (Mainz, 25.03.13, voi) Rund 60 Ägyptologinnen und Ägyptologen waren vom 18. bis 20. März 2013 an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz zu Gast, um sich im Rahmen der internationalen Fachtagung „Von Früh bis Spät: Hieratisch – Phasen, Formen und Funktionen der altägyptischen Handschrift“ zum Forschungsschwerpunkt Hieratistik und benachbarten Gebieten auszutauschen. Die Tagung war die zweite Veranstaltung dieser Art in der im Jahr 2011 vom Institut für Ägyptologie und Altorientalistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ins Leben gerufenen Reihe „Ägyptologische ‚Binsen‘-Weisheiten“. Als Binsen bezeichnet man das typische Schreibgerät der alten Ägypter, mit dem die hieratische Handschrift normalerweise auf Papyrus und andere Textträger aufgebracht wurde. Der Einladung der Organisatorinnen Univ.-Prof. Dr. Ursula Verhoeven-van Elsbergen, Fellow des Gutenberg Forschungskollegs (GFK) und Mitglied der Mainzer Akademie, und Dr. Dagmar Budde, beide vom Institut für Ägyptologie und Altorientalistik der JGU, folgten insgesamt 20 Referenten aus Japan, den USA, Ägypten, Norwegen, Großbritannien, Frankreich, Belgien, der Schweiz, den Niederlanden und Deutschland. Die Vorträge der Tagung bezogen sich unter anderem auf die Abgrenzung des Hieratischen zu den Hieroglyphen und den sogenannten Kursivhieroglyphen, auf hieratische Felsinschriften von Expeditionsteilnehmern in die ägyptischen Wüstengebiete, auf Besuchergraffiti in Gräbern oder Tempeln sowie auf Papyrusrollen und Kalksteinscherben als Textträger. Auch methodische Fragen, Arbeitsmittel, Datenbanken und die Didaktik des Hieratischen standen zur Diskussion. Eine Publikation der Beiträge sowie die Fortsetzung der Tagungsreihe im Jahr 2015 sind geplant. Weitere Informationen unter www.hieratistik.uni-mainz.de

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