Verstärkte Bejagung schafft besseren Wald- und Tierschutz

„Effiziente Jagd fördert den Tierschutz“: Höfken weist Kritik des Landesjagdverbands an neuer Verordnung zurück Mainz, 03.04.13 „Die neue Landesjagdverordnung fördert die tier- und artenschutzgerechte Jagd und stärkt das eigenverantwortliche Handeln der Jägerinnen und Jäger in Rheinland-Pfalz“, so Forstministerin Ulrike Höfken in einer Stellungnahme zur aktuellen Online-Petition des Landesjagdverbandes. Die Landesjagdverordnung, die im Sommer in Kraft treten soll, sei unter Beteiligung der betroffenen Verbände erarbeitet worden und im laufenden Anhörungsverfahren hätten diese nochmals Gelegenheit, Stellung zu beziehen. „Wir werden die Argumente sorgfältig prüfen und in gebotener Weise berücksichtigen“, kündigte Höfken an. Die Ministerin betonte, dass die neue Verordnung von den meisten Verbänden grundsätzlich begrüßt werde, insbesondere von den Grundeigentümern, der Landwirtschaft, den Naturschützern und den Kommunen. Höfken wies darauf hin, dass die vorgesehene Aufhebung der Schonzeit für Schwarzwild durch Verwaltungsanordnung bereits seit 2002 bestehe. Ursachen der verstärkten Vermehrung von Wildschweinen seien der Wandel der Kulturlandschaften sowie der Klimawandel – beides gehe mit einem erweiterten Nahrungsangebot der Tiere einher. „Aus vielen Landesteilen erreichen uns immer wieder Klagen, dass insbesondere Schäden durch Schwarz- und Rotwild zunehmen, nicht nur im Bereich der Land- und Forstwirtschaft“, erklärte Höfken. Die neue Jagdverordnung ermögliche eine effizientere Jagd und trage damit den Forderungen der Grundeigentümer, Landbewirtschafter, der Naturschutz- und kommunalen Spitzenverbände nach gesetzlichen Vorgaben zur Abschusserfüllung Rechnung. „Im Konfliktfall haben die Belange des Waldes Vorrang vor den Belangen der Jagd. Dieser Grundsatz ist bereits im Landesjagdgesetz verankert, um die Wilddichte auf einem waldverträglichen Niveau zu halten“, erklärte Höfken. Die Ministerin wies darauf hin, dass der Ökologische Jagdverband, der Gemeinde- und Städtebund sowie die Arbeitsgemeinschaft naturgemäßer Waldwirtschaft die vorgesehene Ausweitung der Bejagungsmöglichkeiten ausdrücklich begrüßten. „Dies kommt auch dem Tierschutz zugute, denn nicht zuletzt führen hohe Populationsdichten für das Wild zu Stresssituationen und erhöhen die Gefahr für Tierseuchen“, so Höfken. Wildschweine, Rehe

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