Wieder mehr Aufträge für rheinland-pfälzische Industrie

Schnellmeldung zum Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe im Februar 2013 Bad Ems, 06.04.13 Die rheinland-pfälzische Industrie erhielt im Februar 2013 mehr Aufträge. Das Statistische Landesamt errechnete auf der Basis vorläufiger Werte im Vergleich zum Januar 2013 einen Zuwachs um 5,2 Prozent. Gegenüber dem Februar 2012 stiegen die Auftragseingänge um 1,7 Prozent. Im gesamten Zeitraum von Januar bis Februar lagen die Auftragseingänge um 1,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Veränderung gegenüber Januar 2013: Plus 5,2 Prozent Im Vergleich zum Vormonat erhöhte sich der Auftragseingang im Februar 2013 preis-, kalender- und saisonbereinigt um 5,2 Prozent. Sowohl die Inlandsnachfrage (plus 8 Prozent) als auch die Auslandsnachfrage (plus 2,8 Prozent) stiegen. Die Vorleistungsgüterproduzenten (plus 6,1 Prozent), die Investitionsgüterproduzenten (plus 5,3 Prozent) und die Konsumgüterproduzenten (plus 1,4 Prozent) verbuchten höhere Auftragseingänge. Von den drei großen Branchen der rheinland-pfälzischen Industrie verzeichneten sowohl die Chemie (plus 8,9 Prozent) als auch der Maschinenbau (plus 5,3 Prozent) und der Fahrzeugbau (plus 3,7 Prozent) einen Zuwachs der Bestellungen. Veränderung gegenüber Februar 2012: Plus 1,7 Prozent Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Auftragseingänge in der rheinland-pfälzischen Industrie im Februar 2013 preis-, kalender- und saisonbereinigt um 1,7 Prozent verbessert. Die Inlandsnachfrage fiel um 2,8 Prozent höher aus als im Februar 2012. Im Auslandgeschäft wurde ein leichtes Auftragsplus von 0,6 Prozent verbucht. Während die Vorleistungsgüterproduzenten einen kräftigen Anstieg der Bestellungen verbuchten (plus 9,9 Prozent), verzeichneten sowohl die Konsumgüterproduzenten (minus 10 Prozent) als auch die Investitionsgüterproduzenten (minus 4,4 Prozent) einen Nachfragerückgang im Vergleich zum Vorjahr. Von den drei großen Branchen des Landes registrierte die chemische Industrie einen kräftigen Anstieg der Nachfrage (plus 19,3 Prozent), während die Auftragseingänge im Fahrzeugbau (plus 1 Prozent) nur leicht zunahmen. Im Maschinenbau gingen dagegen deutlich weniger Aufträge ein als im Vorjahr (minus 16,4 Prozent). Veränderung gegenüber dem Zeitraum Januar bis Februar 2012: Minus 1,8 Prozent In den ersten zwei Monaten 2013 verschlechterte sich die Nachfrage in der rheinland-pfälzischen Industrie preis-, kalender- und saisonbereinigt um 1,8 Prozent. Dieses Minus geht auf den Rückgang der Auslandsnachfrage zurück (minus 3,6 Prozent). Die Binnennachfrage stieg dagegen leicht (plus 0,6 Prozent). Insbesondere die Konsumgüterproduzenten waren von der Verschlechterung der Auftragslage betroffen (minus 11,4 Prozent). Auch die Investitionsgüterproduzenten verzeichneten weniger Bestellungen (minus 4,9 Prozent), während sich die Nachfrage nach Vorleistungsgütern leicht erhöhte (plus 2,8 Prozent). Unter den drei großen Industriebranchen in Rheinland-Pfalz verbuchte der Maschinenbau deutlich weniger Aufträge als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (minus 19,3 Prozent). Dagegen registrierten die chemische Industrie (plus 7,9 Prozent) und der Fahrzeugbau (plus 4,1 Prozent) ein Auftragsplus. Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im verarbeitenden Gewerbe stellen auf der Basis der vorläufigen Ergebnisse für das verarbeitende Gewerbe insgesamt, für die wichtigsten Güterhauptgruppen und für die größten Industriebranchen in Rheinland-Pfalz monatlich die Auftragseingänge (real) und die Produktion (real) in Form von Indizes und Veränderungsraten gegenüber dem Vorjahresmonat und dem Vormonat bereit. Die Daten stammen aus dem Monatsbericht sowie der monatlichen Produktionserhebung für Betriebe im verarbeitenden Gewerbe sowie im Bereich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden. Dazu werden regelmäßig rund 1 000 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten befragt. Autor: Dr. Marc Völker (Referat Analysen) Auslandsnachfrage

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