Wirtschaftsmedaille geht in die Provinz

Ministerin Lemke überreicht Wirtschaftsmedaille an Dr. Heinz Geenen aus Neuwied Mainz, 06.04.13 Diese Internet-Zeitung verzichtet normalerweise auf die Veröffentlichung von Ehrungen. Heute wichen wir von dieser Verfahrensweise ab.Die Wirtschaftsmedaille des Landes wurde an einem Unternehmer aus der rheinland-pfälzischen Provinz überreicht. Ein exemplarischer Lebenslauf, der zeigt, wo die Kraft der Wirtschaft des Landes liegt, wurde von der Wirtschaftsministerin aufgerollt. Sie ist auch für die Landesentwicklung zuständig und hat in diesem Zusammenhang einen besonderen Augenmerk auf die Weiterentwicklung der rheinland-pfälzischen Provinz. Dr. Heinz Geenen hat sich in besonderem Maße für die wirtschaftliche Entwicklung von Rheinland-Pfalz eingesetzt. Der promovierte Diplom-Kaufmann baute die KANN-Gruppe maßgeblich mit auf und leitete das Baustoffunternehmen mit Hauptsitz in Bendorf (LK Mayen-Koblenz) über 30 Jahre als Geschäftsführer. Darüber hinaus hat sich der 69-Jährige durch ehrenamtliches Engagement hohe Anerkennung erworben. Wirtschaftsministerin Eveline Lemke hat Dr. Heinz Geenen aus Neuwied die Wirtschaftsmedaille des Landes Rheinland-Pfalz überreicht. Herr Geenen wurde im Jahr 1971, mit 28 Jahren, zum Geschäftsführer der KANN KG berufen. Sie gehört heute zu den führenden Herstellern von Betonprodukten in Deutschland, mit bundesweit mehr als 60 Produktionsstandorten, an denen 1200 Mitarbeiter beschäftigt sind. „Es ist der besondere Verdienst von Dr. Heinz Geenen, dass sich die KANN-Gruppe zu einem der bundesweit führenden Unternehmen der Betonsteinindustrie entwickelt hat. Dabei blieb der Unternehmer stets mit der Region verwurzelt, in der er jahrzehntelang wirtschaftlich und unternehmerisch tätig war. Herr Geenen hat eine besondere Verantwortung für die Entwicklung von Rheinland-Pfalz übernommen; er hat Arbeitsplätze geschaffen und ein wirtschaftsstarkes mittelständisches Unternehmen in Rheinland-Pfalz aufgebaut“, so Wirtschaftsministerin Eveline Lemke anlässlich der Verleihung. Unter Heinz Geenens Leitung erweiterte sich das Unternehmen an den Standorten Neuwied und Mülheim-Kärlich, im Bereich Hunsrück/Eifel (Ulmen, Schweich) und expandierte nach Nordrhein-Westfalen (Köln, Aachen, Schermbeck), Niedersachsen (Eschershausen), Sachsen (Leipzig), Sachsen-Anhalt (Magdeburg, Colbitz, Stendal), Bayern (Neumarkt/Oberpfalz, Haßfurt, Fürstenfeldbruck) und Berlin. 2007 wechselte Dr. Heinz Geenen vom operativen Geschäft in den Beirat der KANN-Gruppe, deren Mitgesellschafter er seit 1983 ist. Neben seiner Arbeit in der KANN-Gruppe war Herr Geenen im Verwaltungsausschuss der Agentur für Arbeit sowie in der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer in Koblenz vertreten. Er bekleidete weiter zahlreiche Ämter, die sich der Rheinischen Bimsindustrie widmeten: 1984 wurde er Vorstandsmitglied des Landesverbandes der Beton- und Bimsindustrie in Neustadt/Weinstraße. Er engagierte sich in besonderer Weise für die Zusammenführung der gesamtdeutschen und europäischen Verbandsarbeit im Bundesverband Leichtbeton mit Sitz in Neuwied. Von 1994 bis 2003 war er Präsident dieses Verbandes sowie Vorsitzender der Fachvereinigung Bims. Nach seiner aktiven Zeit wurde er 2005 zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Der 69-Jährige engagiert sich außerdem ehrenamtlich als Gründungsmitglied der Neuwieder Bürgergemeinschaft „Pro Heimbach-Weis“ sowie im 2011 neu gegründeten Verein „Kulturelles Erbe der Bimsindustrie“, wo er als Gründungsmitglied und Vorstand tätig ist. Mit der Wirtschaftsmedaille werden Personen gewürdigt, die sich in besonderer Weise um die wirtschaftliche Entwicklung des Landes Rheinland-Pfalz verdient gemacht haben. Rheinland-Pfalz, Dr. Heinez Geenen

This entry was posted in Allgemein and tagged , , , , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.