Präsidentenwechsel an Hochschule Trier

Wissenschaft Doris Ahnen verabschiedet mit Prof. Wallmeier einen engagierten Streiter für die Hochschule Trier/ Prof. Kuhn ist neuer Präsident Trier, 09.04.13 Die Hochschule Trier hat mit Prof. Norbert Kuhn einen neuen Präsidenten. Er folgte bereits Anfang April auf Prof. Jörg Wallmeier, der das Präsidentenamt seit Herbst 2007 inne und auch vorher schon vielfältige Aufgaben der akademischen Selbstverwaltung übernommen hatte. Insgesamt hatte er 36 Jahre lang an der Hochschule gelehrt. „Sie, lieber Professor Wallmeier, haben konstruktiv, sachorientiert und mit viel Herzblut für Ihre Hochschule gekämpft und damit viel bewegt. Dafür möchte ich mich heute herzlich bei Ihnen bedanken und Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute wünschen“, sagte Wissenschaftsministerin Doris Ahnen bei einem Festakt anlässlich des Präsidentenwechsels. „Während der Zeit Ihrer Präsidentschaft haben insbesondere die Fachhochschulen eine rasante Entwicklung durchlaufen. So auch die Hochschule Trier, an deren Veränderungsprozess Sie selbst großen Anteil haben“, so Ahnen weiter. Dies galt etwa für die Umsetzung des Hochschulpaktes; hier konnte die Hochschule Trier ihre ehrgeizigen Ziele sogar übertreffen und inzwischen mehr Studienanfängerinnen und Studienanfänger aufnehmen als geplant. Aber auch qualitative Ziele verfolgte die Hochschule unter der Leitung von Präsident Wallmeier mit großem Einsatz: So etwa im Bereich der Frauenförderung; hier stehen die Einrichtung eines Family Service Center und eines (Dual)Career-Service sowie Kinderbetreuung in den Schulferien und Randstunden und die Förderung von Studentinnen und Promovierenden im Mittelpunkt. Vier Millionen Euro stehen der Hochschule hierfür insgesamt über den Hochschulpakt zur Verfügung. Viel vorgenommen hat sich die Hochschule auch im Rahmen des Qualitätspakts Lehre. Über den Antrag „STUNNING – Student Centered Learning“ werden Maßnahmen zur Verringerung des Studienabbruchs und zur Verbesserung von Berufschancen Studierender umgesetzt. In den Jahren 2011 bis 2016 verfügt die Hochschule dafür über mehr als sechs Millionen Euro. An Kompetenz gewonnen hat die Hochschule Trier aber auch im Bereich der Forschung: Unterstützt durch die Forschungsinitiative des Wissenschaftsministeriums, entschied sie sich im Rahmen ihrer Profilbildung für eine breit gefächerte Bearbeitung von Forschungsfragen zum Thema „nachhaltige Entwicklung“. Einbezogen sind hier unterschiedliche Disziplinen vom Stoffstrommanagement über Energie- und Umwelttechnik bis zur Informationstechnik und den Ingenieurwissenschaften. „Die Reihe der Erfolge der Hochschule lässt sich weiter fortsetzen: Keine Fachhochschule in Rheinland-Pfalz wirbt derzeit mehr Drittmittel ein und auch die Zusammenarbeit mit anderen Bildungsinstitutionen ist beeindruckend“, so Ahnen weiter. So promovieren erstklassige Absolventinnen und Absolventen der FH zusammen mit Doktorandinnen und Doktoranden der TU Kaiserslautern auf dem Gebiet der magnetischen Enzyme (MAGNENZ), gefördert wird diese Maßnahme auch mit Mitteln des Bundesforschungsministeriums. Eine weitere erfolgreiche Kooperation besteht mit der Universität Trier. Fachhochschule und Universität bauen gerade eine Wissenschaftsallianz auf, die Impulse für eine stärkere Zusammenarbeit wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Akteure in der Region setzen soll. Diesen Prozess begleiten und mitgestalten wird nun Prof. Norbert Kuhn, der das Amt des Präsidenten am 1. April übernommen hat. Auch der Informatikprofessor kennt die Fachhochschule bereits seit vielen Jahren. 2009 übernahm er das Amt des Vizepräsidenten und damit die Zuständigkeit für die Bereiche Studium, Lehre und Qualitätsmanagement. Zudem oblag ihm die Leitung des Standortes Birkenfeld. Prof. Kuhn wolle das anwendungs- und forschungsnahe Lehrprofil der Hochschule Trier weiterentwickeln und die Rolle der Hochschule als Partner der Wirtschaft für die Ausbildung des Fach- und Führungskräftenachwuchses weiter stärken, betonte Doris Ahnen in ihrer Ansprache. An Professor Kuhn gerichtet sagte sie: „Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg und eine glückliche Hand bei der Leitung der Hochschule Trier.“

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