Studium in Mainz weiterhin sehr gefragt

Studierendenzahlen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bleiben im Sommersemester auf hohem Niveau Zahl der Einschreibungen in einen Masterstudiengang hat sich verdoppelt / JGU verzeichnet höchste Zahl an Bewerbungen in einem Sommersemester Mainz, 10.04.13, gie Die Studierendenzahlen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bleiben weiterhin auf hohem Niveau. Mit rund 35.500 Studierenden verzeichnet die JGU einen gleichbleibend hohen Stand an Einschreibungen in einem Sommersemester und gehört damit zu den bundesweit zehn größten Universitäten. Zum Vergleich: Im vergangenen Sommersemester waren 35.648 Studierende eingeschrieben. Die Zahl der Studierenden im 1. Fachsemester geht dabei deutlich nach oben: 3.330 Studierende haben sich bis jetzt neu in einen Studiengang eingeschrieben (Sommersemester 2012: 3.201 Studierende). Da die Einschreibungen noch weiter laufen, rechnet die JGU hier mit einem Anstieg um zehn Prozent. Dabei besonders bemerkenswert: Die Zahl der Einschreibungen in einem Masterstudiengang hat sich mit rund 1.200 gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt (Sommersemester 2012: 670 Studierende). Die Zahl der Neueinschreibungen in einen grundständigen Studiengang wird sich voraussichtlich das Vorjahresniveau erreichen (Sommersemester 2012: 2.532 Studierende). „Wir freuen uns sehr, dass das Studienangebot unserer Universität nach wie vor so starkes Interesse findet“, erklärt der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, anlässlich der Erstsemesterbegrüßung. „Gemeinsam mit den Fächern haben wir bereits frühzeitig geeignete Maßnahmen eingeleitet, um auch bei diesen hohen Studierendenzahlen gute Rahmenbedingungen für Studium und Lehre gewährleisten zu können. So haben wir erhebliche Personalmittel aus dem Hochschulpakt bereitgestellt, um der bleibend hohen Nachfrage nachkommen und auf weitere Zulassungsbeschränkungen verzichten zu können.“ Weiterhin hohe Zahl an studierwilligen Schülerinnen und Schülern Das hohe Interesse an einem Studienplatz an der JGU spiegelt die hohe Zahl der Bewerbungen wider: Für das Sommersemester 2013 erreichten das Studierendensekretariat der JGU 9.468 Bewerbungen für einen Studienplatz in einem der 61 zulassungsbeschränkten und 149 zulassungsfreien Studiengänge der JGU (alle Angaben ohne Germersheim und ohne Medizin, Zahnmedizin, Pharmazie, die über das separate Bewerbungsportale laufen) – die bislang höchste Bewerbungszahl in einem Sommersemester; vor einem Jahr waren es noch 8.846 Bewerbungen. Von den 9.468 Bewerbungen bezogen sich 8.338 Bewerbungen auf eines der 95 grundständigen Studienangebote in Mainz (Bachelor, Diplom, Magister Theologiae, Staatsexamen Rechtswissenschaft, Kirchlicher Abschluss). 1.130 Bewerberinnen und Bewerber gaben mindestens eine Option für einen Platz in einem der 81 konsekutiven Studiengänge in Mainz ab; das sind rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr (Sommersemester 2012: 949). Unverändert zeigt sich die Hitliste der Studienwünsche: Wie bereits im vergangenen Jahr lagen die meisten Bewerbungsanträge für zulassungsbeschränkte Fächer wie Wirtschaftswissenschaften, Psychologie, Rechtswissenschaft, Biologie, Erziehungswissenschaft, Publizistik, Deutsch/ Germanistik, Politikwissenschaft/Sozialkunde, Soziologie und Filmwissenschaft vor. Gleiches gilt für Medizin und Zahnmedizin, für die die Studienplätze durch die „Stiftung für Hochschulzulassung“, der Nachfolgeorganisation der ehemaligen ZVS, vergeben werden. Bei den zulassungsfreien Studiengängen ist nach wie vor die Nachfrage in Geschichte (über 270 Neueinschreibungen) oder Philosophie (über 300 Neueinschreibungen) sehr hoch; aber auch in Mathematik werden rund 170 Studierende ein Studium im Sommersemester 2013 beginnen. Bleibend hohe Nachfrage fordert JGU hohe Anstrengungen ab „Das bleibend hohe Niveau der Einschreibungen fordert den Fächern und Fachbereichen sowie der Zentralen Verwaltung unserer Universität konstant erhebliche Anstrengungen ab, damit die Studierenden ihr Studium erfolgreich absolvieren können“, erklärt der Präsident. „Mit der Bereitstellung der finanziellen Mittel des Hochschulpaktes tragen der Bund und das Land der Universität effektiv zur nachhaltigen Verbesserung der Studienbedingungen an den rheinland-pfälzischen Hochschulen bei. Die Universität erhält so die Möglichkeit, in dieser Phase der extremen Belastung weiterhin flexibel zu reagieren und autonom zu steuern.“ Aktuell finanziert die JGU 128 zusätzliche Stellen für die Lehre, hinzukommen über 30 Stellen, die unmittelbar der Verstärkung der Administration rund um das Studium und die Lehre dienen. Im Rahmen des Qualitätspakts „Lehre“, der als dritte Säule den Hochschulpakt ergänzt, konnte die JGU weitere Projektmittel für knapp 40 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einwerben, die gezielt in den Fächern und Fachbereichen sowie der Zentralen Verwaltung für eine nachhaltige Verbesserung der Rahmenbedingungen für Lehrende und Studierende sorgen.

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