ZIRP würdigt Engagement von Kurt Beck

ZIRP Ministerpräsident a.D. Kurt Beck feierlich aus der ZIRP verabschiedet Mainz, 12.04.13 „Sie haben 18 Jahre lang mit Ihrem besonderen Engagement für Beständigkeit und Innovation zugleich in der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz gesorgt“, würdigte die ZIRP-Vorstandsvorsitzende Margret Suckale, Mitglied des Vorstands der BASF SE, Ministerpräsident a.D. Kurt Beck. Gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Mitgliedern der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) verabschiedete sie am Donnerstag den bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden im Rahmen eines Empfangs im Landesmuseum Mainz. Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Margret Suckale konnten zahlreiche Entscheiderinnen und Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur begrüßen. Dass die ZIRP schon so lange bestehe und sich zu einem wichtigen Netzwerk entwickelt habe, sei das Verdienst von Kurt Beck, so Suckale. Denn die Initiative lebe seit ihrer Gründung vor 20 Jahren auch maßgeblich von der Mitwirkung der Landesregierung. Er habe an der Spitze der Landesregierung mit der ZIRP wichtige Themen aufgegriffen und außergewöhnliche Persönlichkeiten als Gäste in Rheinland-Pfalz begrüßen können, würdigte Malu Dreyer das Engagement von Kurt Beck in der ZIRP. Sie erinnerte an das ZIRP-Leitprojekt „Zukunftsradar 2030“ mit den Megathemen Demographischer Wandel und Energievisionen für Rheinland-Pfalz. Sie hob auch den Besuch zweier Bundespräsidenten hervor: 2007 Horst Köhler in seiner Funktion als Schirmherr des ZIRP-Zukunftspreises und 2012 Joachim Gauck bei seinem Antrittsbesuch in Rheinland-Pfalz. „Wir gehen von einem Gesellschaftsverständnis aus, in dem die Politik mehr als bisher für Transparenz und Beteiligung steht und in dem Unternehmen die soziale und kulturelle Standortqualität enorm prägen. Die ZIRP nimmt hier eine wichtige Rolle ein. Ich danke Dir, lieber Kurt Beck, dass Du wegbereitend und prägend warst für die öffentliche Diskussion relevanter Zukunftsfragen in der ZIRP”, erklärte Malu Dreyer. Das Bekenntnis der Landesregierung zu dieser öffentlich-privaten Institution, wie sie die ZIRP seit mehr als 20 Jahren darstelle, führe sie als Ministerpräsidentin gerne fort. Die ZIRP erlaube es der Politik, sich von den Anforderungen und Aufgaben des Tagesgeschäftes zu lösen und den Blick zu weiten auf die großen Linien. Jenseits von Legislaturperioden und Gesetzgebungsprozessen sei die ZIRP die Rahmenhandlung, um in Offenheit und mit versammeltem Sachverstand die großen Fragen der Zukunft zu diskutieren. „Wir haben immer den unkomplizierten Rahmen und den direkten Zugang zueinander geschätzt“, resümierte Suckale das Miteinander von Wirtschaft und Politik in der ZIRP und betonte besonders die Offenheit des scheidenden stellvertretenden ZIRP-Vorstandsvorsitzenden. Die Atmosphäre des aufeinander Zugehens der Meinungsführer aus Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Politik sei ganz wesentlich durch Kurt Becks Integrationskraft geprägt worden. Schließlich dankte Ministerpräsident a. D. Kurt Beck für die herzlichen Worte von Margret Suckale und Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Seinen besonderen Dank sprach er den anwesenden weiteren ZIRP-Mitgliedern für die lange Zeit der vertrauensvollen Zusammenarbeit aus. Der Empfang im Landesmuseum wurde musikalisch von Linda Fischer, einer der diesjährigen ZIRP-Musikstipendiaten, umrahmt.

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