Mit Move Familie und Beruf zusammenbringen

Familie Projekt MoVe bringt Familienfreundlichkeit in kleine und mittlere Firmen Mainz, 15.04.13 Heute startet mit „MoVe“ ein landesweites Projekt, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in kleinen und mittleren Unternehmen zu verbessern. MoVe hat im Wesentlichen drei Ziele: 1. Die innerbetriebliche Entwicklung von Vereinbarkeits-Konzepten und -Maßnahmen für Unternehmen und Beschäftigte. 2. Mit Blick auf die eingeschränkten innerbetrieblichen Ressourcen sollen Betriebe dabei unterstützt werden, vereinbarkeitsförderliche Verbundlösungen zu entwickeln. 3. Die Entwicklung von Modell-Konzepten und -Lösungen für vereinbarkeitsförderliche Maßnahmen in der Kooperation zwischen Unternehmen und Standort-Kommune. „Es fehlt nicht am guten Willen bei den mittelständischen Unternehmern im Land, sondern am Wissen, wie gute Konzepte entwickelt und praktisch umgesetzt werden können. Aber genau darin liegt die Chance auch für kleine Firmen, für ihre Belegschaft attraktiv zu bleiben“, erklärt Familienministerin Irene Alt. Nach Einschätzung der Inmit-Geschäftsführerin, Martina Josten, liegen die unternehmerischen Vorteile von Familienfreundlichkeit klar auf der Hand: Höhere Mitarbeiterzufriedenheit und –produktivität, sinkende Fehlzeiten, niedrigere Personalgewinnungs- und Wiedereingliederungskosten, bessere Ausschöpfung des Fachkräftepotenzials: „Mit MoVe gehen wir mehrdimensional über drei alternative Ebenen vor – von der individuellen Beratung, über Unternehmensverbünde bis hin zum Coaching von regionalen und lokalen Unternehmensnetzwerken. Die Herangehensweise ist jeweils unterschiedlich, aber allen drei Wegen ist gemeinsam, dass sie niedrigschwellig sind und dass sie mit den limitierten Ressourcen von kleinen und mittleren Betrieben praxisgerecht einsetzbar sind.“ MoVe steht für „Modulare Entwicklung von Konzepten und Lösungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in kleinen und mittleren Unternehmen“ – das Konzept wurde vom Institut für Mittelstandsökonomie an der Universität Trier (Inmit) entwickelt; finanziert wird MoVe aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Familienministeriums. Die Ergebnisse des Projekts werden voraussichtlich im Herbst 2014 vorliegen und der Wirtschaft zur Verfügung gestellt.

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