Vier rheinland-pfälzische TeilnehmerInnen bei Bundeswettbewerb Jugend debattiert

Vier Schülerinnen und Schüler qualifizieren sich beim Landesfinale in Rheinland-Pfalz erfolgreich für die Bundesebene des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ Mainz, 17.04.13 Soll persönlich angepasste Werbung auf Internetseiten verboten werden? Für eine Veranstaltung im Plenarsaal des Landtags in Mainz waren heute nicht die Themen ungewöhnlich, sondern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Jugend debattiert“ heißt der größte Rhetorik-Schülerwettbewerb, zu dessen Landesfinale heute die besten jungen Rednerinnen und Redner aus Rheinland-Pfalz antraten und Debattenkultur mal an-ders demonstrierten. Sachorientierte Debatten, genaues Zuhören, präzise Nachfragen sind für die Teilnehmerin-nen und Teilnehmer von „Jugend debattiert“ eine Selbstverständlichkeit. Dabei helfen auch klare Regeln: Pro Debatte vier Schülerinnen und Schüler, eine Streitfrage, 24 Minuten Dauer. Inhalte und Argumente zum Thema müssen sitzen, denn wer pro oder contra de-battiert, wird erst kurz vor dem Wettbewerb ausgelost. Die 16jährige Lena Wensch vom Gymnasium im Alfred-Grosser-Schulzentrum in Bad Bergzabern überzeugte die Jury durch ihre rhetorischen Fähigkeiten. Sie argumentierte eindrucksvoll gegen ein Verbot von persönlich angepasster Werbung auf Internetseiten. Der 19jährige Maximilian Pollini vom Nikolaus-von-Weis-Gymnasium in Speyer konnte bei der Frage „Sollen Personen, die nicht kirchensteuerpflichtig sind, verpflichtet werden, einen Beitrag in gleicher Höhe an eine andere gemeinnützige Organisation zu zahlen?“ den Lan-deswettbewerb der Jahrgangsstufen 11 bis 13 für sich entscheiden. Er trat überzeugend gegen eine Verpflichtung ein. Rund 5.900 Schülerinnen und Schüler in 54 Schulen haben sich im laufenden Schuljahr in Rheinland-Pfalz im Rahmen einer Unterrichtsreihe an „Jugend debattiert“ beteiligt. Wett-bewerbe fanden zuvor bereits auf Schul- und Regionalebene statt. Die beiden Debattensieger und die jeweils Zweitplatzierten Marvin Schmicking, 16 Jahre, vom Gutenberg-Gymnasium in Mainz und Jonas Christ, 17 Jahre, von der privaten Alfred-Delp-Schule in Hargesheim vertreten Rheinland-Pfalz zunächst bei der Qualifikation auf Bundesebene in Berlin. Dort werden sich am 15. Juni 2013 dann die acht besten Debattantinnen und Debattanten aus ganz Deutschland im Bundesfinale gegenüberstehen. „Bei Jugend debattiert habe ich gelernt, wie ich eine gute Argumentation aufbaue. Und ich achte besser auf die Qualität meiner Sprache“, so der 17jährige Teilnehmer Jonas Christ. Als Preis für ihren heutigen Erfolg erhalten die vier Landesbesten ein fünftägiges professio-nelles Rhetorik-Training, das sie gemeinsam mit den Siegerinnen und Siegern der anderen Länder auf die Bundesebene des Wettbewerbs vorbereitet. „Wir wollen junge Menschen dazu befähigen, in Gesellschaft und Politik kompetent mitzureden und sich einzubringen“, erklärte Barbara Mathea, Leiterin der Gymnasialabteilung im rheinland-pfälzischen Bildungsministerium. „Dazu brauchen sie Fertigkeiten, wie sie bei Jugend debattiert gelernt und geübt werden können: Zu einer Frage einen sachlich be-gründeten eigenen Standpunkt finden, gegensätzliche Meinungen aushalten und sich mit ihnen sachlich auseinandersetzen, aber auch Dinge auf den Punkt bringen, aufmerksam zuhören und auf andere eingehen. Lehrkräfte finden in Jugend debattiert eine wirksame Unterstützung, um mit den Schülerinnen und Schülern systematisch Fähigkeiten zu trainieren, die im Unterricht und weit darüber hinaus benötigt werden.“ „Politik lebt von guten Debatten. Debattieren heißt, sich zu strittigen Fragen eine fundierte Meinung zu bilden, persönliche Standpunkte überzeugend zu vertreten. Das ist eine Kunst! Wer diese Kunst beherrscht, fördert die demokratische Streitkultur in unserer Gesellschaft, stärkt das Fundament für eine lebendige Demokratie und darum ist der Landtag Rheinland-Pfalz gerne Kooperationspartner von Jugend debattiert“, so Landtagspräsident Vier Schülerinnen und Schüler qualifizieren sich beim Landesfinale in Rheinland-Pfalz erfolgreich für die Bundesebene des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ Mainz, 17.04.13 Soll persönlich angepasste Werbung auf Internetseiten verboten werden? Für eine Veranstaltung im Plenarsaal des Landtags in Mainz waren heute nicht die Themen ungewöhnlich, sondern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Jugend debattiert“ heißt der größte Rhetorik-Schülerwettbewerb, zu dessen Landesfinale heute die besten jungen Rednerinnen und Redner aus Rheinland-Pfalz antraten und Debattenkultur mal an-ders demonstrierten. Sachorientierte Debatten, genaues Zuhören, präzise Nachfragen sind für die Teilnehmerin-nen und Teilnehmer von „Jugend debattiert“ eine Selbstverständlichkeit. Dabei helfen auch klare Regeln: Pro Debatte vier Schülerinnen und Schüler, eine Streitfrage, 24 Minuten Dauer. Inhalte und Argumente zum Thema müssen sitzen, denn wer pro oder contra de-battiert, wird erst kurz vor dem Wettbewerb ausgelost. Die 16jährige Lena Wensch vom Gymnasium im Alfred-Grosser-Schulzentrum in Bad Bergzabern überzeugte die Jury durch ihre rhetorischen Fähigkeiten. Sie argumentierte eindrucksvoll gegen ein Verbot von persönlich angepasster Werbung auf Internetseiten. Der 19jährige Maximilian Pollini vom Nikolaus-von-Weis-Gymnasium in Speyer konnte bei der Frage „Sollen Personen, die nicht kirchensteuerpflichtig sind, verpflichtet werden, einen Beitrag in gleicher Höhe an eine andere gemeinnützige Organisation zu zahlen?“ den Lan-deswettbewerb der Jahrgangsstufen 11 bis 13 für sich entscheiden. Er trat überzeugend gegen eine Verpflichtung ein. Rund 5.900 Schülerinnen und Schüler in 54 Schulen haben sich im laufenden Schuljahr in Rheinland-Pfalz im Rahmen einer Unterrichtsreihe an „Jugend debattiert“ beteiligt. Wett-bewerbe fanden zuvor bereits auf Schul- und Regionalebene statt. Die beiden Debattensieger und die jeweils Zweitplatzierten Marvin Schmicking, 16 Jahre, vom Gutenberg-Gymnasium in Mainz und Jonas Christ, 17 Jahre, von der privaten Alfred-Delp-Schule in Hargesheim vertreten Rheinland-Pfalz zunächst bei der Qualifikation auf Bundesebene in Berlin. Dort werden sich am 15. Juni 2013 dann die acht besten Debattantinnen und Debattanten aus ganz Deutschland im Bundesfinale gegenüberstehen. „Bei Jugend debattiert habe ich gelernt, wie ich eine gute Argumentation aufbaue. Und ich achte besser auf die Qualität meiner Sprache“, so der 17jährige Teilnehmer Jonas Christ. Als Preis für ihren heutigen Erfolg erhalten die vier Landesbesten ein fünftägiges professio-nelles Rhetorik-Training, das sie gemeinsam mit den Siegerinnen und Siegern der anderen Länder auf die Bundesebene des Wettbewerbs vorbereitet. „Wir wollen junge Menschen dazu befähigen, in Gesellschaft und Politik kompetent mitzureden und sich einzubringen“, erklärte Barbara Mathea, Leiterin der Gymnasialabteilung im rheinland-pfälzischen Bildungsministerium. „Dazu brauchen sie Fertigkeiten, wie sie bei Jugend debattiert gelernt und geübt werden können: Zu einer Frage einen sachlich be-gründeten eigenen Standpunkt finden, gegensätzliche Meinungen aushalten und sich mit ihnen sachlich auseinandersetzen, aber auch Dinge auf den Punkt bringen, aufmerksam zuhören und auf andere eingehen. Lehrkräfte finden in Jugend debattiert eine wirksame Unterstützung, um mit den Schülerinnen und Schülern systematisch Fähigkeiten zu trainieren, die im Unterricht und weit darüber hinaus benötigt werden.“ „Politik lebt von guten Debatten. Debattieren heißt, sich zu strittigen Fragen eine fundierte Meinung zu bilden, persönliche Standpunkte überzeugend zu vertreten. Das ist eine Kunst! Wer diese Kunst beherrscht, fördert die demokratische Streitkultur in unserer Gesellschaft, stärkt das Fundament für eine lebendige Demokratie und darum ist der Landtag Rheinland-Pfalz gerne Kooperationspartner von Jugend debattiert“, so Landtagspräsident Joachim Mertes.

This entry was posted in Allgemein and tagged , , , , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.