Eveline Lemke besucht innovative Unternehmen in der Pfalz

Unternehmensbesuche Wirtschaftsministerin Lemke auf Tour bei Wirtschaftsunternehmen in der Pfalz: Mainz, 18.04.13 Zuerst informierte sich Staatsministerin Lemke beim Anlagen- und Maschinenbauer Ruland Engineering in Neustadt an der Weinstraße über neue technologische Entwicklungen im Maschinenbau. Das erst 13 Jahre alte Unternehmen Ruland entwickelt und baut maßgeschneiderte industrielle Prozessanlagen im Bereich der Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie. Zuletzt sind auch Kosmetik, Chemie und Biotechnologie hinzugekommen. Ruland punktet dabei mit umfassenden Komplettlösungen, die von Beratung über Konzeption der Anlagen, Bau, Montage bis hin zur Wartung reichen. Für Wirtschaftsministerin Lemke ist Ruland wieder ein Vorbild dafür, wie gut sich der rheinland-pfälzische Mittelstand mit Innovationskraft und guten Ideen an den Märkten behauptet. „Wer auf den Weltmärkten interessante Nischen aufspürt, der kann auch punkten. Wer noch dazu auf stabile Branchen abzielt wie Lebensmittel oder Chemie, der wird mit dauerhaft gutem Absatz belohnt. Ruland Engineering ist ein weiteres gutes Beispiel wie Mittelstand in Rheinland-Pfalz funktioniert, mit Ideen, Branchenkenntnis und Mut“, lobt die Wirtschaftsministerin. Anschließend war Eveline Lemke zu Besuch beim Getränkedosenhersteller Ball Packaging Europe in der Pfalz. Im Hasslocher Werk informierte sich die Ministerin umfassend über Weiterentwicklungen auf dem Verpackungsmarkt für Getränke und den Stand der energieeffizienten Produktion. Staatsministerin Lemke war sehr angetan von dem Engagement des Unternehmens, die Recyclingquote für Dosen weiter zu steigern und die Ökobilanz der Getränkedose stetig zu verbessern. Lemke sagte nach dem Unternehmensbesuch: „Ball Packaging Europe ist ein wichtiger Arbeitgeber in Hassloch und bemüht sich besonders um eine gesunde Mischung aus Innovation und Nachhaltigkeit. Neueste Untersuchungen zeigen obendrein, man kann die Dose heute nicht mehr undifferenziert als ökologisch nicht vorteilhaft abtun. Vielmehr ist der genaue Blick wichtig, um festzustellen, wie man die ökologische Bilanz bei den unterschiedlichen Getränkeverpackungen Mehrweg, Dose und Einweg weiter verbessern kann. Für mich ist außerdem unverständlich warum es so viele Ausnahmen zur Pfandpflicht gibt. Beispielweise für Fruchtsäfte, diätetische Getränke und Getränke in Sonderverpackungen. Damit wird Wettbewerb verzerrt. Aus diesem Grund ist Pfandpflicht für alle Getränkesorten eine sinnvolle Lösung.“ Im Hinblick auf die Diskussionen um die Kennzeichnung der Getränkeverpackungen im Bundesrat sagte Lemke „Klarheit auf einen Blick ist entscheidend für die Verbraucherinnen und Verbraucher. Deshalb ist es unerlässlich, dass sie nicht nur am Standort des Getränks im Supermarkt sondern mit einem Blick auf die Dose oder Flasche erkennen können, ob es sich um eine Einweg- oder Mehrwegverpackung handelt.“ Ball Packaging Europe gehört zur Ball Corporation mit Sitz in den USA. Das Unternehmen ist einer der weltweit führenden Hersteller von Metallverpackungen für die Getränke und Lebensmittelindustrie.

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