Mainzer Jazz-Professor erhält ECHO


ECHO Jazz für Sebastian Sternal

Professor für Jazzklavier an der Hochschule für Musik Mainz erhält einen der anerkanntesten Musikpreise der Welt

Mainz, 18.04.13. Sebastian Sternal wird für seine CD „Sternal Symphonic Society“ mit dem ECHO Jazz 2013 als „Newcomer des Jahres“ ausgezeichnet. Dies gab die Deutsche Phono-Akademie kürzlich bekannt. Der ECHO Jazz zählt zu den etablierten und bekanntesten Musik-Awards der Welt. „Wir sind glücklich und stolz über die Auszeichnung unseres Professors für Jazzklavier Sebastian Sternal mit dem ECHO Jazz und gratulieren ihm herzlich. Er leistet sowohl als Künstler als auch in der Lehre Außergewöhnliches. Unsere Jazzstudierenden sind glücklich, von ihm lernen zu dürfen“, so Univ.-Prof. Dr. Ludwig Striegel, Rektor der Hochschule für Musik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die Preisverleihung findet am 23. Mai 2013 in der Fischauktionshalle in Hamburg statt.

Sebastian Sternal ist auch Träger des WDR Jazzpreis 2007 (Köln) sowie Gewinner des Concours piano jazz Martial Solal 2010 (Paris) und gehört zu den meistgelobten Pianisten der europäischen Jazzszene. Er studierte Jazzklavier und -Komposition in Köln und Paris und war langjähriges Mitglied und Dozent im Bundesjazzorchester (Peter Herbolzheimer). Er arbeitete mit Jazzgrößen wie Dee Dee Bridgewater, David Binney und John Riley zusammen; Konzertreisen führten ihn in die USA, nach Namibia, Südafrika, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Polen, Bulgarien und Albanien. Sternal lehrt zudem Jazz-Theorie und -Klavier an der Musikhochschule in Köln.

CD „Sternal Symphonic Society“: Klassik meets Jazz

Ausschlaggebend für den Gewinn des ECHOs ist Sebastian Sternals neueste CD „Sternal Symphonic Society“, auf der Sternal als Pianist, Komponist und Dirigent brilliert. Gemeinsam mit seinem Ensemble verwirklichte Sternal eine Idee, die er schon lange Zeit in sich trug: Die Überschreitung von Genre-Schubladen, bei der der klangliche Farbreichtum eines symphonischen Klangkörpers mit der Beweglichkeit und Spontaneität einer Jazzband kombiniert wird. Im Ensemble trifft eine Jazzbesetzung aus Klaviertrio und vier Bläsern auf ein klassisches Streichquartett. Zu der elfköpfigen Formation gehören gefragte Jazz-Musiker wie der Saxofonist Niels Klein, der Schlagzeuger Jonas Burgwinkel und der Trompeter Frederik Köster. Erste Violine Streichquartett spielt Erik Schumann, der als gefeierter Solist mit Orchestern auf der ganzen Welt – wie dem Chicago Symphony Orchestra – konzertiert. Dabei sind die Streicher weit mehr als nur ein Klanghintergrund und nehmen tragende Aufgaben in den Kompositionen wahr. „Eine gelungene Symbiose aus Jazz und Klassik in gleichberechtigter Partnerschaft“, urteilt die Fachzeitschrift Jazzpodium. Und die Jazzzeitung schwärmt: „Mit Leichtigkeit und einem treffenden Gespür für Rhythmus und Dramatik erzeugt Sternal mit seiner symphonischen Kapelle einen Sound, der in der Tat vom Hocker haut.“

2. Mai 2013: Mit Al Jarreau auf der Bühne

Vor „Sternal Symphonic Society“ hat Sebastian Sternal bereits zwei CDs gemeinsam mit seiner Band, dem Sebastian Sternal Trio, veröffentlicht („Eins“, 2009 und „Paris“, 2010). Sternal am Piano, Sebastian Klose am Bass und Axel Pape am Schlagzeug spielen Jazz-Musik, die von europäischer Klassik ebenso geprägt ist wie von der lebendigen Kraft folkloristischer Musik. Das ausgereifte Zusammenspiel des Ensembles fand bei zahlreichen Konzerten im In- und Ausland begeisterten Anklang, u.a. bei Festivals in Bulgarien (Bansko) und Frankreich (Reims). Am 2. Mai 2013 tritt das Sebastian Sternal Trio zusammen mit Al Jarrau in der Mainzer Rheingoldhalle auf (www.frankfurter-hof-mainz.de).

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