Behinderte Menschen haben Rechte – Ausstellung in Trier

Miteinander für mehr Teilhabe Ausstellung vor der Trierer Basilika wirbt für Behinderten-Rechte Trier, 19.4.13 – „Unbehindert – Miteinander für mehr Teilhabe“ – Unter diesem Titel wirbt derzeit eine Ausstellung auf dem Platz vor der Trierer Konstantin-Basilika für die Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von behinderten Menschen. Noch bis zum 5. Mai geht es um die Themenkreise „Nicht-Diskriminierung“, „Barrierefreiheit“, „Selbstbestimmung“ und „Chancengleichheit“. Dazu haben Studierende der Hochschule für Kommunikationsdesign in Augsburg eine Präsentation in einfacher Sprache und Bildern entwickelt. Die in einem Zelt untergebrachte Ausstellung wird ergänzt durch einen Dunkelraum, in dem Besucherinnen und Besucher erleben können, was es bedeuten kann, sich „blind“ orientieren zu müssen. Veranstalter des Ausstellungszeltes sind der Arbeitsbereich Diakonische Pastoral und die Arbeitstelle Medien für Behinderte und Sehbehinderte im Bistum Trier. Anlass ist die Eröffnung der Renovabis-Pfingstaktion am 28. April im Trierer Dom. Diese Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken für die Länder Mittel- und Osteuropa findet diesmal zum Thema Inklusion statt. Eröffnet wurde die Ausstellung am 17. April durch Weihbischof Dr. Helmut Dieser, der sich dem Recht auf Chancengleichheit widmete. Die Frage aber sei, ob ein Rollstuhlfahrer behindert ist oder ob er behindert wird. „Wenn es keine Rampe gibt, dann wird er behindert. Wenn es die Rampe gibt, kann er das tun, was andere auch tun“, sagte Dieser. Die Ausstellung solle verständlich machen, was wir tun können, um Menschen mit Beeinträchtigungen nicht zu Behinderten zu machen. „Es geht schlicht ums Teilnehmen-können am öffentlichen Leben“, sagte Dieser und nannte positive Beispiele wie die Gebärdensprache, Texte in leichter Sprache oder die Braille-Schrift für blinde Menschen. Der Weihbischof wies daraufhin, dass die Chancengleichheit „keine Erfindung der UN“ sei. Vielmehr gebe es viele Erzählungen, wie Jesus Menschen mit Behinderungen begegnete und die Menschen alle gleich behandelte. Nancy Poser vom Trierer Beirat der Menschen mit Behinderung begrüßte die Aktion des Bistums Trier. „Behinderte Menschen haben Anspruch auf Teilhabe am Leben. Behinderte stehen mitten in der Gesellschaft und können ihr sehr viel geben“. Es sei zu hoffen, dass die Ausstellung diese Anliegen wieder ins Bewusstsein der Menschen rücke“. Brigitte Scherer von der Diakonischen Pastoral im Bistum Trier freute sich auf viele Besucherinnen und Besucher. Man wolle die Gäste einladen und sie neugierig machen. Ziel sei es, dass die Ausstellungsbesucher selber überlegten, was sie zur Umsetzung der UN-Konvention beitragen können. Martin Ludwig von der Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte verwies auf das umfangreiche Tagesprogramm das bis zum 5. Mai täglich von 11 bis 18 Uhr angeboten wird. Mehrmals gibt es Wahrnehmungsübungen, am 24. April gibt es ein Experiment zum Thema „Hörfilmkino“ und um 19.30 Uhr im Kino Broadway ein Film über Inklusion in Sport: „Gold – Du kannst mehr als du denkst“. Am 25. April kommt eine Rollstuhltanzgruppe aus der Ukraine und am 1. Mai laden die Veranstalter mit dem Slogan „Par-O-Lympics“ zu „Spielen ohne Barriere“ ein. Das gesamte Begleitprogramm gibt es auf www.bistum-trier.de Miteinander für mehr Teilhabe Ausstellung vor der Trierer Basilika wirbt für Behinderten-Rechte Trier – „Unbehindert – Miteinander für mehr Teilhabe“ – Unter diesem Titel wirbt derzeit eine Ausstellung auf dem Platz vor der Trierer Konstantin-Basilika für die Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von behinderten Menschen. Noch bis zum 5. Mai geht es um die Themenkreise „Nicht-Diskriminierung“, „Barrierefreiheit“, „Selbstbestimmung“ und „Chancengleichheit“. Dazu haben Studierende der Hochschule für Kommunikationsdesign in Augsburg eine Präsentation in einfacher Sprache und Bildern entwickelt. Die in einem Zelt untergebrachte Ausstellung wird ergänzt durch einen Dunkelraum, in dem Besucherinnen und Besucher erleben können, was es bedeuten kann, sich „blind“ orientieren zu müssen. Veranstalter des Ausstellungszeltes sind der Arbeitsbereich Diakonische Pastoral und die Arbeitstelle Medien für Behinderte und Sehbehinderte im Bistum Trier. Anlass ist die Eröffnung der Renovabis-Pfingstaktion am 28. April im Trierer Dom. Diese Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken für die Länder Mittel- und Osteuropa findet diesmal zum Thema Inklusion statt. Eröffnet wurde die Ausstellung am 17. April durch Weihbischof Dr. Helmut Dieser, der sich dem Recht auf Chancengleichheit widmete. Die Frage aber sei, ob ein Rollstuhlfahrer behindert ist oder ob er behindert wird. „Wenn es keine Rampe gibt, dann wird er behindert. Wenn es die Rampe gibt, kann er das tun, was andere auch tun“, sagte Dieser. Die Ausstellung solle verständlich machen, was wir tun können, um Menschen mit Beeinträchtigungen nicht zu Behinderten zu machen. „Es geht schlicht ums Teilnehmen-können am öffentlichen Leben“, sagte Dieser und nannte positive Beispiele wie die Gebärdensprache, Texte in leichter Sprache oder die Braille-Schrift für blinde Menschen. Der Weihbischof wies daraufhin, dass die Chancengleichheit „keine Erfindung der UN“ sei. Vielmehr gebe es viele Erzählungen, wie Jesus Menschen mit Behinderungen begegnete und die Menschen alle gleich behandelte. Nancy Poser vom Trierer Beirat der Menschen mit Behinderung begrüßte die Aktion des Bistums Trier. „Behinderte Menschen haben Anspruch auf Teilhabe am Leben. Behinderte stehen mitten in der Gesellschaft und können ihr sehr viel geben“. Es sei zu hoffen, dass die Ausstellung diese Anliegen wieder ins Bewusstsein der Menschen rücke“. Brigitte Scherer von der Diakonischen Pastoral im Bistum Trier freute sich auf viele Besucherinnen und Besucher. Man wolle die Gäste einladen und sie neugierig machen. Ziel sei es, dass die Ausstellungsbesucher selber überlegten, was sie zur Umsetzung der UN-Konvention beitragen können. Martin Ludwig von der Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte verwies auf das umfangreiche Tagesprogramm das bis zum 5. Mai täglich von 11 bis 18 Uhr angeboten wird. Mehrmals gibt es Wahrnehmungsübungen, am 24. April gibt es ein Experiment zum Thema „Hörfilmkino“ und um 19.30 Uhr im Kino Broadway ein Film über Inklusion in Sport: „Gold – Du kannst mehr als du denkst“. Am 25. April kommt eine Rollstuhltanzgruppe aus der Ukraine und am 1. Mai laden die Veranstalter mit dem Slogan „Par-O-Lympics“ zu „Spielen ohne Barriere“ ein. Das gesamte Begleitprogramm gibt es auf www.bistum-trier.de Barrierefreiheit, Teilhabe

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