Wirtschaftsförderung soll Westpfalz stark machen

„Wirtschaftsförderer im Gespräch“ Lemke: „Strukturschwäche ist Thema für die Wirtschaftspolitik“ Pirmasens, 19.04.13 In den letzten Jahren war die Westpfalz sehr stark im Fokus der strukturpolitischen Aktivitäten des Ministeriums für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz. Jetzt lud Wirtschaftsministerin Eveline Lemke zur diesjährigen Veranstaltung „Wirtschaftsförderer im Gespräch“ nach Pirmasens ein. Thema der Veranstaltung ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Regionen. Unternehmen sollen Unterstützung bei Strukturanpassungsprozessen, Innovationen oder auch bei Themen wie dem Umweltmanagement finden und so an Stabilität gewinnen. Erstmals fand mit den Teilnehmern ein Workshop statt, in dem Strategien für eine erfolgreiche Wirtschaftsförderung erarbeitet wurden. Damit erhalten die Treffen zusätzlich Fortbildungscharakter. Anlässlich der Gespräche mit den Wirtschaftsförderern in Pirmasens weist Wirtschaftsministerin Lemke auf die Anstrengungen des Landes in Bezug auf die strukturschwache Westpfalz hin: „Die Region Westpfalz hat in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich stark von der öffentlichen Förderung profitiert und wir wollen weitere Unterstützung leisten, um sie auf Dauer stark zu machen.“ So habe das Wirtschaftsministerium sich auf Bundesebene erfolgreich für eine möglichst weitgehende Einbeziehung der Westpfalz in die Fördergebietskarte eingesetzt. Diese Bemühungen würden jetzt in der Vorbereitung der neuen Förderperiode 2014 bis 2020 unter erheblich schwierigeren Vorzeichen fortgesetzt. Gleiches gelte für das EFRE-Programm „Wachstum durch Innovation“, in dem regionale Schwerpunkte auf die Westpfalz gelegt wurden. Auch im Interreg A Programm „Großregion“ zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bilden die Westpfalz und der Landkreis Birkenfeld einen großen Teil des Fördergebietes ab. Ein weiteres Beispiel: Allein im Rahmen des Landeskonversionsprogramms wurden für die Region Westpfalz und den Landkreis Birkenfeld 2007 bis 2012 in der originären Konversionsförderung der Region Westpfalz rund 126 Millionen Euro bewilligt. Damit entfielen auf die Westpfalz rund 40 Prozent der Zuschussmittel dieses Programms. Pro Jahr wurden im Durchschnitt der Region Westpfalz für rund 28 Projekte Konversionsmittel gewährt. Zum Thema der Wirtschaftsförderung insgesamt betonte Lemke auch die Bedeutung der Förderung von Kompetenzverbünden. „Aufgabe der Wirtschaftspolitik ist die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft in einer Region. Es gibt in einem industriellen Cluster zwischen den Unternehmen vielfältige Synergieeffekte, die die Produktivität und damit Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen insgesamt steigert. Gerade durch die enge Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entfaltet ein funktionierendes Netzwerk zudem eine hohe Anziehungskraft für Fachkräfte wie auch für ansiedlungsbereite Unternehmen.“

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