Birkenfelder Gymnasiast gewinnt überregionalen Ingenieurswettbewerb

Ingenieurtalent überzeugt Jury bei Schülerwettbewerb Schüler von Gymnasium Birkenfeld punktet mit Fußgängerbrücken-Modell Birkenfeld, 22.04.13 Den ersten Platz hat Jonas Schöpfer vom Gymnasium Birkenfeld beim länderübergreifenden Entscheid des Schülerwettbewerbs „BRÜCKENschlag“ errungen. Der Achtklässler begeisterte die Jury mit seinem Modell „Rainbow“ und erhielt ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Die am Wettbewerb der Ingenieurkammern aus Rheinland-Pfalz, Hessen, dem Saarland, Baden- Württemberg und Sachsen-Anhalt teilnehmenden Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe, das Modell einer Fußgängerbrücke in Miniaturformat zu planen und zu bauen. Der Gehweg der Brücke sollte sieben bis zwölf Zentimeter breit sein und an jeder Stelle ein Gewicht von einem Kilogramm tragen können. Zusätzlich sollte das Modell filigran und elegant gestaltet sein sowie ein möglichst geringes Eigengewicht haben. „Der jährlich stattfindende Wettbewerb mit wechselndem Thema hat das Ziel, junge Menschen für den facettenreichen Ingenieurberuf zu begeistern“, sagte der Präsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, Dr.-Ing. Horst Lenz, bei der Preisverleihung im ZDF-Kongress-Zentrum in Mainz. Es seien durchweg beeindruckende Modelle, mit denen die Schülerinnen und Schüler eine Jury aus erfahrenen Ingenieuren überzeugt haben. Die Prämierten hätten innovativ, kreativ und konstruktiv gearbeitet. Er unterstrich: „Die Bedeutung der Ingenieurberufe ist hoch. In jedem Mobiltelefon, Auto und Gebäude steckt Ingenieurleistung.“ Umso wichtiger sei es, mit guter Bildungsarbeit die richtigen Anreize bei Schülerinnen und Schülern für ein Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern und Ingenieurarbeit zu setzen.“ Der rheinland-pfälzische Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann betonte, das Motto des diesjährigen Wettbewerbs sei nahezu symbolisch, „weil er schon seit Jahren erfolgreich eine Brücke schlägt zwischen Schülerinnen und Schülern einerseits und der Vielfalt attraktiver Ingenieurberufe andererseits“. Der Wettbewerb sei zudem etwas Besonderes, weil er von fünf Ingenieurkammern getragen und von fünf Länderbildungsministerien unterstützt werde. „Wir haben in allen Ländern in den vergangenen Jahren viel getan, um die Attraktivität der MINT-Fächer, also von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, zu steigern und die Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern auf diesem Feld zu stärken. Das zeigt, dass alle gemeinsam das Ziel verfolgen, Schülerinnen und Schüler für Berufe in diesem Sektor zu interessieren – dazu zählen natürlich insbesondere die Ingenieurberufe“, sagte Beckmann. Das sei aber nur möglich, wenn es gelingt, bei Kindern schon sehr früh Interesse und Begeisterung für den MINT-Bereich zu wecken und Begabungen zu fördern. Dabei spiele die Zusammenarbeit mit den Ingenieurkammern eine wichtige Rolle. Die sechste Auflage des Wettbewerbs verzeichnete eine Rekordbeteiligung: 4.490 Schülerinnen und Schüler von 297 allgemein- und berufsbildenden Schulen aus Rheinland-Pfalz, Hessen, dem Saarland, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt beteiligten sich. Sie reichten 1.534 Einzel- und Gruppenarbeiten ein und traten in den beiden Alterskategorien „Klassenstufe eins bis acht“ sowie „neunte Klasse und höher“ gegeneinander an. Für den überregionalen Entscheid mussten sich die Prämierten bei Landesentscheiden qualifizieren.

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