Welthumanistentag als Feiertag anerkennen

Der DFW fordert eine Überarbeitung der Feiertagsregelung Berlin/Ludwigshafen, 22.04.13 Der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften bedauert, dass die Klage einer Berliner Mutter auf Freistellung ihrer Kinder vom Schulunterricht anläßlich des Welthumanistentages abgewiesen wurde. Die Möglichkeit einer Freistellung von Schülern zur Teilnahme bzw. Befolgung eines Feiertages ihrer Religions- und Weltanschauungsgemeinschaft gemäß den Bestimmungen, wie sie für (vorwiegend christliche) Religionsgemeinschaften gelten, wird vom DFW als Zeichen einer grundsätzlichen Gleichbehandlung von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften unterstützt. Dazu fordert der DFW eine grundlegende Überarbeitung der bisher geltenden Feiertagsregelungen der Länder, die bis auf 1. Januar, 1. Mai und 3. Oktober nur christliche Feiertage kennen und damit andere Religionen und Weltanschauungsgemeinschaften benachteiligen. Sie entsprechen nicht mehr der vom GG vorgesehenen Gleichbewertung von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften. Weiter fordert der DFW als Mitglied der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union, die den erwähnten Tag ins Leben gerufen hat, die bundesweite Anerkennung des Welthumanistenta- ges (am 21.Juni) im Rahmen der Feiertagsregelungen mit allen Konsequenzen z.B. für eine Befreiung vom Unterricht.

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