25. Jahrestag des GAU in Tschernobyl

Atomkraftwerke sind unverantwortlich

Mainz, 25.04.13. Anlässlich des morgigen Jahrestages des Super-GAU in Tschernobyl erklärt Stephanie Nabinger, Atompolitische Sprecherin BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Rheinland-Pfalz: „Der Jahrestag ermahnt uns daran: Atomkraft ist nicht beherrschbar – die Folgen bei Unfällen sind nicht überschaubar. Daher ist Atomkraft unverantwortlich. Die Gewinne erzielen einige wenige, die Kosten tragen nahezu alle. Das gilt auch für die Frage, wie wir den Atommüll lagern sollen. Diese haben wir bis heute nicht vernünftig beantwortet. 25 Jahre hat es gedauert von Tschernobyl bis zum zweiten Atomausstieg in Deutschland. Zwischenzeitlich wollten CDU und FDP die Laufzeiten selbst der ältesten Schrottmeiler verlängern. Und noch heute tragen sie ihre so genannte Energiewende so halbherzig vor, dass der Verdacht nahe liegt: Manch ein Fuchs in der Bundesregierung träumt noch immer von einem Ausstieg aus dem Atomausstieg. Europaweit unterstützen CDU und FDP die Atomkraft nach wie vor. Einen GRÜNEN Bundestagsantrag hat Schwarz-Gelb abgelehnt. Demnach hätte die Bundesregierung Gespräche mit der französischen Regierung führen sollen mit dem Ziel, den unfallanfälligen Schrottmeiler Cattenom an der Grenze zu Rheinland-Pfalz abzuschalten. 27 Jahre nach Tschernobyl sind CDU und FDP nicht einmal dazu bereit.“ Hintergrund Zum Thema Tschernobyl und Endlagersuche hat die GRÜNE Fraktion für den heutigen Donnerstag eine Aktuelle Stunde in den Landtag eingebracht.

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