Gewerkschaftlicher Widerstand zwischen 1933 und 1945

80 Jahre nach der Zerschlagung: Gewerkschaftlicher Widerstand 1933-45

Fachtagung „Verfolgung und Widerstand von Gewerkschaftern im Nationalsozialismus“ in der Gedenkstätte KZ Osthofen zum 80. Jahrestag der Zerschlagung der deutschen Gewerkschaften durch die Nazis

Mainz, 26.04.13. Zur Erinnerung des 80. Jahrestages der Zerschlagung der freien Gewerkschaften durch die Nazis lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz am Samstag, dem 4. Mai 2013 von 10-17 Uhr zur ganztägigen Fachtagung „Verfolgung und Widerstand von Gewerkschaftern im Nationalsozialismus“ in die Gedenkstätte KZ Osthofen bei Worms ein. In Kooperation mit den Landesverbänden von DGB und ver.di sowie dem Förderverein Projekt Osthofen e.V. und dem Amt für Wiedergutmachung in Saarburg, werden anhand einer Vielzahl von Quellen die Forschungsergebnisse zu wichtigen Aspekten des gewerkschaftlichen Widerstands von 1933-1945 präsentiert. Nach der Begrüßung durch Dr. Dieter Schiffmann, Dierektor der Landeszentrale, spricht der DGB-Landesvorsitzende Dietmar Muscheid ein Grußwort. In einem ersten Vortrag gibt dann Prof. Dr. Siegfried Mielke, Otto-Suhr-Institut Berlin, einen Überblick über den Stand der Forschung. Den regionalen Aspekten geht dann Dr. Axel Ulrich, Stadtarchiv Wiesbaden, nach: Im Mittelpunkt seines Vortrages steht der gegen das NS-Regime gerichtete Widerstand von Gewerkschaftern im heutigen Hessen und Rheinland-Pfalz. Anschließend referiert Dr. Hans-Rainer Sandvoß, stellv. Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, zum Arbeiterwiderstand in Berlin. Nach der Mittagspause zeigt Jürgen Pauly, Leiter des Amtes für Wiedergutmachung in Saarburg, die Bedeutung der Verwaltungsakten für die Forschung. Anschließend führt Angelika Arenz-Morch, Gedenkstätte KZ Osthofen, in das Thema der Bedeutung des Osthofener KZs bei der Gewerkschaftszerschlagung ein. Martina Ruppert-Kelly¸ Mitarbeiterin der Gedenkstätte, und die Mitwirkenden eines vor der Tagung dazu durchgeführten Workshops, stellen dann dessen Ergebnisse vor. Den Abschluss der Veranstaltung bildet die Podiumsdiskussion „Politische Forderungen des antinazistischen Widerstands und ihre Aktualität“ mit Dr. Dieter Schiffmann, Prof. Dr. Siegfried Mielke, Dr. Axel Ulrich, Dr. Hans-Rainer Sandvoß, Christine Gothe und Laura Slezak von ver.di Rheinland-Pfalz und Dr. habil. Stephanie Zibel von der Uni Mainz. Es moderiert Renate Knigge-Tesche, ehemalige Gedenkarbeitsleiterin der hessischen Landeszentrale für politische Bildung.

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