IKK: Impfschutz nicht vernachlässigen

IKK Südwest ruft zu Impfprüfung bei Kindern auf – Rheinland-Pfalz und Saarland auf gutem Weg, aber mit Defiziten

Saarbrücken, 26.04.13. Die Impfquoten in Rheinland-Pfalz und dem Saarland sind im bundesweiten Ländervergleich gut, aber noch ausbaufähig. Darauf weist die IKK Südwest anlässlich der Europäischen Impfwoche hin, die vom 22. bis 27. April stattfindet. Eine Untersuchung des Robert Koch-Instituts zeigt, dass sich die Zahl der vorgelegten Impfausweise bei den Schuleingangsuntersuchungen in beiden Bundesländern auf einem hohen Niveau bewegt. Dies gilt als Indikator für das Impfniveau der Bevölkerung. Im Saarland liegt für 94 Prozent der Schüler bei der Eingangsuntersuchung ein Impfausweis vor, in Rheinland-Pfalz liegt die Quote bei 92 Prozent. Dies bedeutet Platz fünf für das Saarland im bundesweiten Vergleich und Rang elf für Rheinland-Pfalz. Generell ist die Quote in allen Bundesländern relativ hoch und sie liegen eng beieinander. Der Durchschnitt aller Länder beträgt 93 Prozent. Bei einigen Impfungen erreichen das Saarland und Rheinland-Pfalz allerdings noch nicht das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgegebene Ziel der „Vollimpfung“. Unter anderem betrifft das die Impfungen gegen Hepatitis B, obwohl die Länder hier sogar noch über dem Bundesdurchschnitt liegen: So beträgt die Impfquote in Rheinland-Pfalz 94 Prozent (Platz drei im Ländervergleich) und im Saarland 93 Prozent (Platz vier im Ländervergleich). Aus diesem Grund soll im Rahmen der Aktionswoche die Bevölkerung darüber aufgeklärt werden, wie wichtig Impfungen sind. Ein Besuch beim Arzt schafft Klarheit über den eigenen Impfstatus und fehlende Immunisierungen können schnell nachgeholt werden. Saarländer und Rheinland-Pfälzer sind laut Erhebung des Robert Koch- Instituts unterm Strich aber keine Impfmuffel. Wie die Studie zu Impfquoten bei den Schuleingangsuntersuchungen in Deutschland zeigt, befinden sich beide Bundesländer beim Impfschutz insgesamt auf einem guten Weg. Dennoch gibt es auch in Rheinland-Pfalz und dem Saarland Aufklärungsbedarf, um die Menschen vom gesundheitlichen Nutzen der Impfungen besonders bei Kindern und Jugendlichen zu überzeugen. Daher unterstützt die IKK Südwest die Forderung der WHO, durch Impfungen vermeidbare Krankheiten unter Kontrolle zu bringen und weist darauf hin, dass jede Impfung entscheidend dazu beiträgt, Krankheiten vorzubeugen und Leben zu schützen. Um die Gesundheit ihrer Versicherten zu bewahren, übernimmt die IKK Südwest nicht nur die Kosten für üblichen Standardimpfungen, sondern zahlt über den gesetzlichen Leistungskatalog hinaus auch die Impfungen gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), Humane Papillomaviren (Gebärmutterhalskrebs), Rotaviren bei Säuglingen ab der 7. Lebenswoche sowie Virusgrippe (Influenza) auch bei Nicht-Risikopatienten. Auch die Kosten für Reiseschutzimpfungen werden übernommen. Aktuell betreut die IKK mit rund 1.800 Mitarbeitern über 690.000 Versicherte und mehr als 100.000 Betriebe in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die IKK Südwest ist an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr über die kostenfreie IKK Service-Hotline 0800/0 119 119 oder unter www.ikk-suedwest.de erreichbar.

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