Jens Guth greift Julia Klöckner an

Gleichberechtigung

Guth: Julia Klöckner übt sich weiter als Wendehals

Koblenz, 01.05.13. Bei der Abschlussveranstaltung zum „Tag der Diakoninnen“ in Koblenz forderte Julia Klöckner, die Rolle der Frau in der Katholischen Kirche zu stärken. Dazu erklärt der Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz, Jens Guth: „Wenn sich Julia Klöckner für eine Stärkung der Stellung der Frau in der katholischen Kirche ausspricht, unterstützen wir das uneingeschränkt. Aber war es nicht dieselbe Julia Klöckner, die vor wenigen Tagen den faulen Kompromiss der Kanzlerin zur Frauenquote verteidigte? Hier hätten die CDU und Frau Klöckner Rückgrat beweisen und der gesetzlichen Frauenquote in den Aufsichtsräten von Unternehmen zustimmen können. Das wäre ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Gleichberechtigung gewesen. Stattdessen übt sich Klöckner lieber weiter als Wendehals. Auf eine solche Politikerin sollten weder die Katholikinnen noch sonst wer vertrauen, wenn es statt ums Reden darum geht, zu handeln“, so Jens Guth. Zum Hintergrund: vor zwei Wochen war ein von SPD und Grünen unterstützter Antrag zur Einführung einer gesetzlichen Frauenquote in den Aufsichtsräten von Unternehmen in den Bundestag eingebracht worden. Im Vorfeld hatten zahlreiche Abgeordnete von CDU, CSU und FDP angekündigt, diesem Antrag zuzustimmen. Nur mit großer Mühe war es der Bundeskanzlerin schließlich gelungen, die Frauen in den eigenen Reihen zu befrieden und in einem Kompromiss die Gleichberechtigung in der Bundesrepublik auf das Jahr 2020 zu verschieben.

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