Zum 1. Mai: Homepage zum gewerkschaftlichen Widerstand 1933-45 online

Landeszentrale für politische Bildung bietet ab dem 1. Mai neue Forschungsergebnisse zum 80. Jahrestag der Zerschlagung der deutschen Gewerkschaften durch die Nazis auf Gedenkarbeits-Homepage

Mainz, 01.05.13. Zum 80. Jahrestag der Zerschlagung der freien Gewerkschaften durch die Nazis am 1. Mai 1933 stellt das NS-Dokumentationszentrum Rheinland-Pfalz in der Gedenkstätte KZ Osthofen neueste Forschungsergebnisse zu den Gewerkschaftern im KZ Osthofen auf ihrer Homepage ( www.ns-dokuzentrum-rlp.de) im Bereich „Aktuelles“ unter dem Menüpunkt „Zerschlagung der Gewerkschaften“ vor. Mit Fotos, Biographien und Dokumenten präsentiert die Infoseite 90 Gewerkschafter aus dem Volksstaat Hessen, zu dem damals auch Rheinhessen gehörte, die 1933/34 im KZ Osthofen festgehalten und gedemütigt wurden. Zu den damals Inhaftierten gehörten u.a. Alfred Freitag, Vorsitzender des Holzarbeiter-Verbandes in Mainz, der 1944 wegen Widerstands hingerichtete Schneidermeister Georg Fröba, Vorsitzender des Bekleidungsarbeiterverbandes/Zahlstelle Darmstadt, der Geschäftsführer des Metallarbeiterverbands in Offenbach, Wilhelm Weber, sowie August Gimbel vom Metallarbeiterverband in Worms. Neben einführenden Texten zum Thema des gewerkschaftlichen Widerstands gegen die Naziherrschaft bietet die Homepage auch eine ausführliche Zeitleiste zur „Zerschlagung der Arbeiterbewegung“ in den Jahren 1933 bis 1945. Auf der neuen Internetseite werden auch die Ergebnisse eines zweitägigen Workshops vorgestellt, bei dem intensive biographische Forschungen zu ausgewählten Gewerkschaftern aus der Region durchgeführt wurden. Zum Thema findet am Samstag, dem 4. Mai von 10.00 – 17.00 Uhr eine ganztägige Fachtagung in der Gedenkstätte in Osthofen statt.

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