Schüler diskutieren mit Zeitzeugen Lebenswege der Migration

„Lebenswege“ geht an Schulen

Mainz, 03.05.13. Mit der Kampagne „Lebenswege vor Ort“ geht das Integrationsministerium jetzt auch an Schulen. Jugendliche der Oberstufe befragen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die im Online-Migrationsmuseum ihren Lebensweg beschreiben. Mit dabei im Technischen Gymnasium der BBS Technik 1 in Ludwigshafen sind auch die türkischstämmige Hip-Hop Choreografin und Tänzerin Ece Bas sowie Ercan Demirel, Popstar, Fastnachter und Student der Mannheimer Popakademie. „Ich bin davon überzeugt, dass wir auf diese Weise jungen Menschen die Themen Migration und Integration näher bringen können“, erklärt Integrationsministerin Irene Alt. Die Kampagne „Lebenswege vor Ort“ transportiert die Inhalte des Online-Migrationsmuseums in Form von Podiumsdiskussionen, Schulveranstaltungen und Vorträgen anlässlich wissenschaftlicher Fachtagungen seit zwei Jahren in die analoge Welt. „Lebenswege“ dokumentiert seit 2009 als eines der ersten Online-Migrationsmuseen in Deutschland die Geschichte der Arbeitsmigration in Rheinland-Pfalz. „Ein Dokumentationszentrum im Internet, das die Lebenswege und die Leistungen der Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter in Rheinland-Pfalz in gebührender Weise darstellt und bewahrt, ist ausgesprochen wichtig für die nächsten Generationen“, weiß Irene Alt. „‘Lebenswege‘ zeigt, dass Menschen mit Migrationshintergrund zum festen und un-verzichtbaren Bestandteil unserer Gesellschaft geworden sind.“ Die Besucherinnen und Besucher des virtuellen Museums können sich über die Geschichte der Migration durch Texte, Fotos oder Originaldokumente informieren. In Audio- und Videobeiträgen gewähren Migrantinnen und Migranten unterschiedlicher Herkunft und verschiedenen Alters Einblick in ihre Biografie. Weitere Informationen unter www.lebenswege.rlp.de.

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