Rheinland-pfälzische Industrie mit Auftragsplus

Industrie verzeichnete im März höhere Auftragseingänge

Bad Ems, 04.05.13. Die rheinland-pfälzische Industrie erhielt im März 2013 mehr Aufträge. Das Statistische Landesamt errechnete auf der Basis vorläufiger Werte im Vergleich zum Februar 2013 einen Zuwachs um 1,3 Prozent. Gegenüber dem März 2012 stiegen die Auftragseingänge um 6,8 Prozent. Im gesamten ersten Quartal lagen die Auftragseingänge um 1,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Veränderung gegenüber Februar 2013: Plus 1,3 Prozent Im Vergleich zum Vormonat erhöhte sich der Auftragseingang im März 2013 preis-, kalender- und saisonbereinigt um 1,3 Prozent. Während die Inlandsnachfrage um 4,7 Prozent sank, erhöhte sich die Auslandsnachfrage um 5,9 Prozent. Die Vorleistungsgüterproduzenten (plus 0,9 Prozent) und die Investitionsgüterproduzenten (plus 1,8 Prozent) verbuchten höhere Auftragseingänge. Dagegen stagnierten die Bestellungen bei den Konsumgüterproduzenten (minus 0,1 Prozent). Alle drei großen Branchen der rheinland-pfälzischen Industrie verzeichneten Zuwächse: Der Maschinenbau 4,5 Prozent, der Fahrzeugbau 3,6 Prozent und die Chemie 1,7 Prozent. Veränderung gegenüber März 2012: Plus 6,8 Prozent Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Auftragseingänge um 6,8 Prozent verbessert. Die Inlandsnachfrage fiel um 0,6 Prozent niedriger aus als im März 2012. Das Auslandgeschäft verbuchte ein kräftiges Auftragsplus von 13 Prozent. Während sowohl die Vorleistungsgüterproduzenten (plus 11 Prozent) als auch die Investitionsgüterproduzenten (plus 5,8 Prozent) einen Anstieg der Bestellungen verbuchten, ergab sich bei den Konsumgüterproduzenten ein deutlicher Nachfragerückgang (minus 8,9 Prozent). Von den drei großen Branchen registrierten der Fahrzeugbau (plus 23 Prozent) und die chemische Industrie (plus 21 Prozent) eine erhebliche Steigerung der Nachfrage, während die Auftragseingänge im Maschinenbau zurückgingen (minus 6,5 Prozent). Veränderung gegenüber dem Zeitraum Januar bis März 2012: Plus 1,8 Prozent In den ersten drei Monaten 2013 verbesserte sich die Nachfrage in der rheinland-pfälzischen Industrie um 1,8 Prozent. Dieses Plus geht auf den Anstieg der Auslandsnachfrage zurück (plus 3,2 Prozent). Die Binnennachfrage stagnierte dagegen (minus 0,2 Prozent). Insbesondere die Vorleistungsgüterproduzenten meldeten eine verbesserte Auftragslage (plus 5,9 Prozent), während die Nachfrage nach Investitionsgütern auf Vorjahresniveau blieb (minus 0,2 Prozent). Die Konsumgüterproduzenten verzeichneten einen deutlichen Nachfragerückgang (minus 9,9 Prozent). Unter den drei großen Branchen verbuchten die chemische Industrie (plus 13 Prozent) und der Fahrzeugbau (plus 12 Prozent) ein Auftragsplus. Dagegen gingen im Maschinenbau deutlich weniger Aufträge ein als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (minus 13 Prozent). Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im verarbeitenden Gewerbe stellen auf der Basis der vorläufigen Ergebnisse für das verarbeitende Gewerbe insgesamt, für die wichtigsten Güterhauptgruppen und für die größten Industriebranchen in Rheinland-Pfalz monatlich die Auftragseingänge (real) und die Produktion (real) in Form von Indizes und Veränderungsraten gegenüber dem Vorjahresmonat und dem Vormonat bereit. Die Daten stammen aus dem Monatsbericht sowie der monatlichen Produktionserhebung für Betriebe im verarbeitenden Gewerbe sowie im Bereich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden. Dazu werden regelmäßig rund 1 000 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten befragt.

Autor: Dr. Marc Völker (Referat Analysen)

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