Industrieproduktion im ersten Quartal gesunken

Industrie produzierte im ersten Quartal weniger

Bad Ems, 07.05.13. Die rheinland-pfälzische Industrie produzierte im März 0,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Gegenüber Februar gab es nach Angaben des Statistischen Landesamtes preis-, kalender- und saisonbereinigt einen Zuwachs um 0,8 Prozent. Im gesamten ersten Quartal lag der Güterausstoß um 1,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Veränderung gegenüber Februar 2013: Plus 0,8 Prozent Im Vergleich zum Vormonat stieg die Produktion in der rheinland-pfälzischen Industrie im März 2013 preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,8 Prozent. Die Vorleistungsgüterproduzenten erhöhten ihren Güterausstoß um 1,7 Prozent. Dagegen verbuchten die Konsumgüterhersteller (minus 0,7 Prozent) und die Investitionsgüterproduzenten (minus 1,2 Prozent) eine niedrigere Produktion. Von den drei großen Branchen der rheinland-pfälzischen Industrie verzeichnete die chemische Industrie einen deutlichen Anstieg (plus 6,5 Prozent), während der Fahrzeugbau (minus 0,8 Prozent) und der Maschinenbau (minus 2,9 Prozent) ihre Produktion zurückfahren mussten. Veränderung gegenüber März 2012: Minus 0,4 Prozent Gegenüber März 2012 verringerte sich der Output um 0,4 Prozent. Die Investitionsgüterhersteller (minus 6,3 Prozent) und die Konsumgüterproduzenten (minus 4,1 Prozent) verzeichneten einen Produktionsrückgang. Dagegen produzierten die Vorleistungsgüterproduzenten 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Von den drei großen Branchen des Landes registrierte der Maschinenbau einen kräftigen Rückgang des Güterausstoßes (minus 15 Prozent), während die Produktion im Fahrzeugbau leicht sank (minus 0,6 Prozent). Dagegen erhöhte die chemische Industrie ihre Produktion deutlich um 17 Prozent gegenüber März 2012. Veränderung gegenüber dem Zeitraum Januar bis März 2012: Minus 1,1 Prozent In den ersten drei Monaten 2013 sank die Produktion um 1,1 Prozent. Sowohl der Güterausstoß der Konsumgüterproduzenten (minus 3,1 Prozent), der Investitionsgüterproduzenten (minus 1,7 Prozent) als auch der Vorleistungsgüterproduzenten (minus 0,2 Prozent) ging zurück. Unter den drei großen Branchen verzeichnete der Maschinenbau eine stark sinkende Produktion (minus 10 Prozent). Dagegen produzierten die chemische Industrie (plus 2,8 Prozent) und der Fahrzeugbau (plus 3,9 Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im verarbeitenden Gewerbe stellen auf der Basis der vorläufigen Ergebnisse für das verarbeitende Gewerbe insgesamt, für die wichtigsten Güterhauptgruppen und für die größten Industriebranchen in Rheinland-Pfalz monatlich die Auftragseingänge (real) und die Produktion (real) in Form von Indizes und Veränderungsraten gegenüber dem Vorjahresmonat und dem Vormonat bereit. Die Daten stammen aus dem Monatsbericht sowie der monatlichen Produktionserhebung für Betriebe im verarbeitenden Gewerbe sowie im Bereich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden. Dazu werden regelmäßig rund 1 000 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten befragt. Die Originalwerte der Indizes werden von kalendarischen (Arbeitstage, Ferien, u. Ä.), saisonalen und zufälligen Einflüssen überlagert. Deshalb werden zur Beurteilung der Konjunkturentwicklung Zeitreihen herangezogen, die mithilfe des Berliner Verfahrens (BV4.1) bereinigt werden. Die kalender- und saisonbereinigten Werte ergeben sich, indem man die Originalwerte um die geschätzten kalendarischen und saisonalen Einflüsse bereinigt. Die Trend-Konjunktur-Komponente entspricht im Vergleich zu den kalender- und saisonbereinigten Werten den zusätzlich um die Zufallsschwankungen bereinigten Originalwerten.

Autor: Dr. Marc Völker (Referat Analysen)

This entry was posted in Allgemein and tagged , , , , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.