Regionaler Handwerkerparkausweis gilt jetzt auch in Mainz

Umweltzone Mainz / Stadt Mainz führt regionalen Handwerkerparkausweis der Region Frankfurt RheinMain ein

Mainz, 07.05.13. Nicht erst seit der Einführung der Umweltzone Mainz/Wiesbaden wurde von Seiten der Handwerkskammer Rheinhessen die Ausweitung des regionalen Handwerkerparkausweises für Mainz und Wiesbaden gefordert. Seit dem 01. Juli 2006 existiert der Handwerkerparkausweis Region Frankfurt RheinMain erfolgreich. Er wird auf Grundlage einer zwischen allen beteiligten Gebietskörperschaften geschlossenen Vereinbarung und auf Grundlage einer Genehmigung durch das Regierungspräsidium Darmstadt in Frankfurt/Main, Bad Homburg, Darmstadt, Hanau, Offenbach, Rüsselsheim sowie den Städten und Gemeinden der Kreise Darmstadt-Dieburg, Offenbach, Groß-Gerau, Wetteraukreis, Hoch-taunuskreis, Main-Taunus-Kreis und Main-Kinzig-Kreis gegenseitig anerkannt. „Der zeitliche und finanzielle Aufwand wird aufgrund des regionalen Wirkungsbereiches der Handwerkerschaft im gesamten Rhein-Main-Gebiet deutlich reduziert. Es müssen mithin keine individuellen Genehmigungen in den jeweiligen Zielkommunen beantragt werden, da die regional anerkannte Ausnahme- genehmigung zum Tragen kommt. Alle Seiten gewinnen“, stellen Verkehrsdezernentin Katrin Eder und der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Rheinhessen, Dr. Stefan Zimmer, die beidseitigen Vorteile der Regelung heraus. Durch die Ausweitung des regionalen Handwerkerparkausweises nach Mainz wurde damit auch eine erhebliche Senkung des bürokratischen Aufwandes für Betriebe in Mainz erreicht. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass der Handwerkerparkausweis keine auf lokaler Ebene bestehenden Regelungen aufhebt. Andere Ausnahmeregelungen, die nur für das Gebiet der jeweils erteilenden Straßenverkehrsbehörde gelten (z.B. lokal gültige Handwerkerparkausweise), bleiben von dieser Vereinbarung unberührt und können weiterhin von den vorwiegend örtlich tätigen Betrieben in Anspruch genommen werden. Der Spielraum des regionalen Handwerkerparkausweises umfasst das Parken – im eingeschränkten Haltverbot, – an Parkuhren und Parkscheinautomaten ohne Entrichtung von Gebühren und ohne Beachtung der Parkhöchstdauer, – in verkehrsberuhigten Bereichen sowie jenen mit Parkscheibenpflicht und auf Bewohnerparkplätzen. Der Beitritt neuer Gebietskörperschaften zum Gültigkeitsbereich des Handwerkerparkausweises erfordert zusätzlich die Zustimmung aller schon bisher beteiligten Kommunen. Die Durchführung des Verfahrens liegt bei der ivm (Gesellschaft für integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Frankfurt RheinMain) als zuständige Organisation für den regionalen Handwerkerparkausweis und soll bis zum 1.09.2013 abgeschlossen sein. In der letzten Aufsichtsratssitzung der ivm am 20.03.2013 wurde festgehalten, dass neben der Stadt Mainz auch die Stadt Wiesbaden, der Rheingau-Taunus-Kreis, der Odenwaldkreis und der Landkreis Bergstraße dem regionalen Handwerkerparkausweis beitreten möchten.

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