Reines Rheingold aus Idar Oberstein

Schmuckindustrie Idar-Oberstein

Lemke würdigt Rheingold Projekt

Idar-Oberstein, 08.05.13. Als „Musterbeispiel für die Tüchtigkeit und Phantasie der rheinland-pfälzischen Edelstein- und Schmuckhersteller und -händler“ lobte Wirtschaftsministerin Eveline Lemke die neue Rheingold Kollektion, die die Idar-Obersteiner Diamantschmuckfirma Heinz Mayer OHG auf der weltgrößten Schmuck- und Uhrenmesse BASELWORLD vorstellte, die letzte Woche zu Ende ging. Das exklusive Goldangebot ist auf eine Jahresproduktion von ca. 2.000 – 2.500 Gramm weltweit begrenzt und wird zu außergewöhnlichem Schmuck geschmiedet. Dass Gold in Deutschland gewonnen wird, ist eine absolute Rarität. In den Rheinsanden finden sich nur wenige Tausendstel Gramm dieses Goldes pro Tonne, wo es im Rahmen der natürlichen Verwitterung über Jahrmillionen ausgewaschen wurde. Der Rhein transportierte das Gold dann Richtung Norden, das schwere Gold setzte sich dabei in Flussbiegungen ab. In Zusammenarbeit mit Kieswerken aus der Pfalz habe die Diamantenschmuckfirma eine rein mechanische, größtenteils sogar manuelle Goldabtrennung konzipiert, „ohne Chemie und ohne Zusatzstoffe, damit ist es jetzt sogar sprichwörtlich reines Gold“, hob Lemke hervor. „Damit hat die Firma Heinz Mayer eine jahrtausende alte Tradition wieder aufgenommen und den Mythos des Rheingoldes, der bis in die Nibelungensage zurückreicht, wieder belebt“, so die Ministerin. Idar-Oberstein, die deutsche Edelsteinmetropole mit rund 400 Unternehmen und 3.000 Beschäftigten, die seit über 500 Jahren Schmuck- und Edelsteine bearbeiten, ist für Wirtschaftsministerin Lemke eine „unübersehbare Facette der rheinland-pfälzischen Industriestruktur und -kultur“.

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