Kapverdische Republik auf dem Weg zur Energiewende mit Rheinland-Pfalz

Delegationsreise Kap Verde

Lemke: „Rheinland-Pfalz unterstützt Kap Verde auf dem Weg zur Energiewende“

Mainz, 09.05.13. Wirtschaftsministerin Eveline Lemke und eine Delegation von 32 Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft besuchen vom 8. bis 10. Mai 2013 die Atlantikinsel Kap Verde vor der Westküste Afrikas. Die Insel will die gesamte Energieversorgung bis 2020 auf 100 Prozent Erneuerbare Energien umstellen. Hierbei wird der afrikanische Staat vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) der Hochschule Trier beraten und wissenschaftlich begleitet. Staatsministerin Lemke sieht in der Neuorientierung des Landes im Energiebereich Marktchancen für rheinland-pfälzische Wirtschaftsunternehmen. Lemke: „Von der Energiewende auf Kap Verde werden positive Impulse für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung im Land sowie für die gesamte Region Westafrikas erwartet. Wir wollen die Erfahrungen mit der Energiewende in Rheinland-Pfalz gerne an Kap Verde weitergeben. Umwelttechnologie aus Rheinland-Pfalz kann dazu einen entscheidenden Beitrag leisten.“ Die Reise dient dem Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Rheinland-Pfalz und Kap Verde über Strategien auf dem Weg zu 100 Prozent Erneuerbare Energien. Ziel ist es auch, rheinland-pfälzische und luxemburgische Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien und Umwelttechnik mit potentiellen Geschäftspartnern aus Kap Verde zusammenzubringen. Deshalb führen die Delegationsteilnehmer aus dem Wirtschaftsbereich Gespräche mit potentiellen Kooperations- und Geschäftspartnern und besuchen geeignete Standorte für Windkraft-, Solar und Biomasseanlagen. Zur Wirtschaftsdelegation von Rheinland-Pfalz gehören die Unternehmen Eurosol GmbH, Immobilien Treuhand Mainz GmbH, Juwi AG, KBA-FT Engineering GmbH, KSB Aktiengesellschaft, Lanzmanufaktur e.k., Pfalzwerke WSW & Partner GmbH sowie Joseph Vögele AG. Die Finanzierung der Energiewende in Kap Verde soll über Bürgerbeteiligungsmodelle und Rentenfonds auf Erneuerbare-Energien-Basis organisiert werden. So könnte soziale Absicherung mit Wirtschaftsförderung verbunden werden. In verschiedenen westafrikanischen Nachbarstaaten besteht bereits großes Interesse an der strategischen Kooperation mit Kap Verde auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien. Ministerin Lemke wird während ihres Aufenthalts auf Kap Verde unter anderem mit dem kapverdischen Premierminister Neves sowie mit vier Ministerinnen und Ministern der kapverdischen Regierung zu bilateralen Gesprächen zusammenkommen und an einer gemeinsamen wissenschaftlichen Konferenz zu Erneuerbaren Energien und Kreislaufwirtschaft teilnehmen.

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