Ein Fluss, drei Länder, 1001 Weine

Großregion

Conrad/Höfken: Terroir Moselle ein Leuchtturm in Europa

Mainz, 13.05.13. Als ein Leuchtturmprojekt für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Großregion und in Europa hat Europaministerin Margit Conrad die Gründung der Europäischen Wirtschaftlichen Interessenvereinigung „Terroir Moselle“ bezeichnet. Die Ministerin nahm an der Unterzeichnung des Vertrags über die künftige Zusammenarbeit teil, die vor allen von Winzern, aber auch Tourismusverbänden und örtlichen Institutionen getragen wird. Die Zeremonie fand an historischem Ort im luxemburgischen Schengen statt, an Bord der MS Princesse Marie-Astrid, auf der 1985 das erste Schengener Abkommen geschlossen wurde. „Das Moseltal mit seinen Nebenflüssen beherbergt eines der attraktivsten Weinbaugebiete Europas von Toul über Luxemburg bis nach Koblenz. Die etwa 4.000 Winzer des Terroir Moselle repräsentieren damit die europäischste der Weinbauregionen. Die Kombination von Weinbau und Tourismus bietet sich an. Sie ist heute bereits ein erfolgreicher Pfeiler der rheinland-pfälzischen Tourismusstrategie“, so Conrad. „Böden, die Natur, die Flüsse kennen keine Grenzen, diese naturgebundenen Ressourcen prägen das Wirtschaften und den Weinbau an der Mosel seit Jahrhunderten. Terroir Moselle als Zusammenschluss für grenzenlosen Genuss zu bezeichnen, bringt dies auf den Punkt“. Mit Gründung der Europäischen Interessenvereinigung durch die Partner aus Frankreich, Luxemburg und den deutschen Ländern Saarland und Rheinland-Pfalz wird eine dauerhafte Struktur geschaffen, welche die Zusammenarbeit tragen wird. „Es freut mich sehr, dass Terroir Moselle für den Wein aus dem Herzen Europas und diese Region nun noch bessere Vermarktungsmöglichkeiten geschaffen hat“, betonte die Ministerin. Terroir Moselle wirbt mit dem Slogan ein Fluss, drei Länder und 1001 Weine. Auch Weinbauministerin Ulrike Höfken begrüßte das Projekt und verwies auf die Bedeutung von Terroir Moselle für den Erhalt des landschaftsprägenden Steillagenweinbaus an der Mosel. „Diese Initiative trägt zur Existenzsicherung kleiner und mittlerer Weingüter bei und stärkt den Weintourismus“, betonte Höfken. „Aus diesem Raum im Zentrum der Großregion entstehen immer wieder Impulse für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die europäische Integration“, würdigte Ministerin Conrad das Engagement der Partner aus den drei Ländern. Vor einer Woche waren die Kreisverwaltung und der Partnerverein Trier-Saarburg bereits mit dem Europapreis der Landesregierung ausgezeichnet worden. „Hier wird Europa konkret.“ Terroir Moselle wird gefördert aus dem Mitteln des LEADER-Programmes.

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