Hering kritisiert flaches Abflugverfahren der Lufthansa ab Juni

Hering/Schmitt: Lufthansa sollte Startverfahren nochmals überdenken

Mainz, 14.05.13. Hendrik Hering, Vorsitzender, und Astrid Schmitt, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion rufen Lufthansa auf, ihr für den 1. Juni angekündigtes neues Startverfahren nicht umzusetzen: „Die angestrebte flachere Startweise widerspricht in vielerlei Hinsicht der Absicht aller Beteiligten, Fluglärm zu mindern, wie auch von Fraport und Lufthansa mehrfach öffentlich kundgetan. Wenn Lufthansa tatsächlich dieses Verfahren im Juni in die Praxis umsetzt, untergräbt sie ihre Behauptungen, sie wolle beispielsweise im Rahmen der „Allianz für Lärmschutz“ ernsthaft etwas für Verbesserungen in der Region tun. Wir rufen die Verantwortlichen dazu auf, die Planungen noch einmal genau zu überdenken, dies sollte auch in Zusammenarbeit mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) erfolgen, der die Startverfahren im dichtbesiedelten Rhein-Main-Gebiet sicherlich nicht einerlei sein dürften. Wenn man alle Aspekte gegeneinander abwägt, die hierbei eine Rolle spielen können, darf aus unserer Sicht Lufthansa nicht an ihren Plänen festhalten. Die Region befindet sich eindeutig über einer kritischen Belastungsgrenze und verträgt daher derartige Veränderungen zum Schlechteren hin nicht. Eine der grundlegendsten Regeln der Fluglärmminderung, nämlich die Distanz zwischen Flugzeug und Menschen möglichst groß zu halten, muss auch für die größte deutsche Airline gelten.“

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