Mainz will essbare Stadt werden

Urban Gardening in Mainz

Mainz, 14.05.13 Die Stadt Mainz will sich unter dem Motto „Essbare Stadt“ dem urban gardening öffnen. Gründezernentin Katrin Eder wird diese Woche einige Innenstadt-Beete vorstellen, auf denen das Grünamt Tomaten u.a. anbaut. Ein Urban-Gardening-Projekt in der Mainzer Neustadt hat bereits großen Zuspruch gefunden. Neben dem ideologischen Aspekt: öffentlicher Gemüse-Anbau ohne Schadstoffe hat die Urban-Gardening-Idee eine ungemein praktische Seite für die Stadt: Das Grünamt kann nur noch eine sehr begrenzte Menge von Beeten pflegen. Insbesondere in der Laufstrecke der Touristen blüht Mainz noch. Viele der anderen Beete in Grünanlagen der Stadt wurden einfach eingesät und schaffen so ein uniformes Bild. Sind die BürgerInnen für die Idee des Urban-Gardening zu begeistern, können in Zukunft beispielsweise Zucchini mit ihren großen gelben Blüten und leckeren Früchten prangen… In Andernach funktioniert die „Essbare Stadt“ bereits mit großem Erfolg. Nun ist die Frage, ob das auch in einer 220.000 Einwohner-Stadt mit unterschiedlichsten Jugendgruppen im öffentlichen Raum und einer großen Menge von Hunden (mit entsprechend großer Menge von Hundekot) funktionieren kann. Katrin Eder jedenfalls hat im vergangenen Jahr bereits unmöglich Erscheinendes erfolgreich umgesetzt: Aus Geldmangel wurden viele städtische Brunnen abgestellt und die Bürger spendeten, um sie wieder ans Wasser zu bekommen. Die Aktion wird auch 2013 fortgesetzt.

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