Landesjagdverordnung in der Pipeline

Landesjagdverordnung

Ministerin Höfken: „Jagd wird effizienter und tierschutzgerechter“

Mainz, 15.05.13. Forstministerin Ulrike Höfken hat die rege Beteiligung der Verbände am laufenden Anhörungsverfahren zur neuen Landesjagdverordnung begrüßt. „Aufgabe der Landesregierung ist es in diesem Prozess, die teils unterschiedlichen Interessen der Jagd, des Naturschutzes, der Landwirtschaft und anderen Akteuren unter einen Hut zu bringen. Ich freue mich, dass wir hier auf einem guten Weg sind“, erklärte die Ministerin. Ziel sei es, die Jagdzeiten in Rheinland-Pfalz zu modernisieren und die Jagd effizienter sowie tier- und artenschutzgerechter zu gestalten. Höfken betonte, dass der bei der Jagd gesetzlich vorgeschriebene Muttertierschutz ohne Wenn und Aber eingehalten werden müsse: Deshalb werde die Landesregierung als Ergebnis der Verbändebeteiligung den Beginn der Jagdzeit für Ricken und Rehkitze beim 1. September belassen – und nicht, wie ursprünglich vorgesehen, auf den 1. August vorziehen. Zudem strebe die Landesregierung eine differenziertere Lösung bei den Schonzeiten für Rot-, Dam- und Muffelwild außerhalb der Bewirtschaftungsbezirke an: „Die Schonzeiten sollen gelten, wenn die zum Schutz von Wald und Landwirtschaft erforderlichen Abschüsse erfüllt werden.“ Festhalten wolle das Ministerium unter anderem an der weitgehenden Synchronisation der Jagdzeit auf den Rehbock mit dem übrigen Rehwild sowie an der ganzjährigen Schonzeit für den Iltis, so Höfken. Ebenso bleibe es beim Verzicht auf Güteklassen beim männlichen Rot-, Dam- und Muffelwild: „Der Abschuss sollte sich an einem natürlichen Aufbau des Wildbestands hinsichtlich Kondition, Alter und Geschlecht orientieren und nicht an der Ausprägung von Geweihen und Gehörnen.“

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