Regenbogenfahnen im Domschatten gegen Homophobie


Sexuelle Vielfalt akzeptieren

Mainz, 17.05.13. Familienministerin Irene Alt hat anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie zur Akzeptanz und Wertschätzung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, Transgender und Intersexuellen aufgefordert. „Obwohl die Einstellungen in der Bevölkerung insgesamt offener geworden sind und sich beispielsweise rund zwei Drittel der Deutschen für eine umfassende Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften mit der Ehe von Mann und Frau aussprechen, bestehen im Alltag nach wie vor Vorurteile gegenüber dieser Personengruppe“, stellt Alt fest. „Diese Vorbehalte wollen wir ausräumen – unter anderem mithilfe unseres Landesaktionsplans ‚Rheinland-Pfalz unterm Regenbogen‘. Denn nur wenn sich jeder einzelne Mensch angenommen und akzeptiert fühlt, kann er seine Potentiale in allen Lebensbereichen entfalten.“ Nachdem Rheinland-Pfalz eingetragene Lebenspartnerschaften bereits 2008 im gesamten Landesrecht mit der Ehe gleichgestellt hat, steht jetzt die Förderung gesellschaftlicher Akzeptanz im Mittelpunkt. Dazu hat der Ministerrat im Januar 2013 den Landesaktionsplan `Rheinland-Pfalz unterm Regenbogen` mit rund 150 Maßnahmen in acht gesellschaftlichen Handlungsfeldern beschlossen und eine Zielvereinbarung mit QueerNet Rheinland-Pfalz e.V. geschlossen, dem Netzwerk für Lesben, Schwule und queere Lebensweisen. Ziel und Aufgabe ist es, den Landesaktionsplan in den nächsten Jahren konsequent umzusetzen und vielfältige Partnerinnen und Partner im Land für eine Zusammenarbeit zu gewinnen. Der Landesaktionsplan ist Teil der Politik gegen Antidiskriminierung und für Vielfalt, deren Grundsatz es ist, dass niemand wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, der sexuellen Identität, einer Behinderung oder des Alters diskriminiert werden darf. Am heutigen Freitag finden landesweit zahlreiche Aktionen zum Tag gegen Homophobie statt. In der Landeshauptstadt werden Regenbogenfahnen im Schatten des Domes aufgezogen und mit einer Veranstaltung auf die Bereicherung der Gesellschaft durch sexuelle Diversität hingewiesen. Die Veranstaltung endet mit einem Fest im Cafe 7 Grad in der Kunsthalle.

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